The National Times - Offiziell: Türkei trennt sich von Nationaltrainer Kuntz

Offiziell: Türkei trennt sich von Nationaltrainer Kuntz


Offiziell: Türkei trennt sich von Nationaltrainer Kuntz
Offiziell: Türkei trennt sich von Nationaltrainer Kuntz / Foto: © SID

Nach knapp zwei Jahren ist Stefan Kuntz als Fußball-Nationaltrainer der Türkei entlassen worden. Der Verband TFF trennte sich am Mittwoch vom Europameister von 1996. "Wir möchten Herrn Stefan Kuntz für seinen Beitrag zu unserer Fußball-Nationalmannschaft danken und wünschen ihm viel Erfolg für seinen weiteren Lebensweg", hieß es in der Stellungnahme auf der Verbands-Webseite. Vorausgegangen sei ein "Bewertungstreffen" zwischen dem 60-Jährigen und der Verbandsspitze.

Textgröße ändern:

Am Sonntag hatten türkische Medien bereits übereinstimmend vom Aus des ehemaligen U21-Trainers des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) berichtet, der türkische Verband wies diese Berichte aber als "nicht der Wahrheit" entsprechend zurück.

Kuntz galt zuletzt auch als Kandidat für den Bundestrainerposten und damit für die Nachfolge des entlassenen Hansi Flick. Die Wahl des DFB ist aber auf Julian Nagelsmann gefallen, auch wenn eine Bestätigung noch aussteht.

Am Dienstag vergangener Woche hatte die Türkei mit 2:4 gegen Japan verloren, es war im 20. Länderspiel für Kuntz mit der Türkei die fünfte Niederlage.

Doch der 60-Jährige stand schon länger in der Kritik. Er hatte das WM-Ticket für Katar im vergangenen Jahr in den Play-offs verpasst, in der Qualifikation für die EM in seiner Heimat lag er allerdings als Zweiter der Gruppe D hinter dem WM-Dritten Kroatien auf Kurs.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai

Tennisprofi Jan-Lennard Struff ist in der zweiten Runde des ATP-Masters in Shanghai gescheitert - damit ist beim Hartplatz-Event in China aus deutscher Sicht nur noch Alexander Zverev vertreten. Struff (36) unterlag am Samstag dem früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew mit 6:4, 4:6, 3:6, es war die zweite Niederlage gegen den Russen innerhalb von acht Tagen: Schon im Achtelfinale von Peking war Struff an Medwedew gescheitert (4:6, 3:6).

NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken

Moritz Seider und die Detroit Red Wings tun sich zu Beginn der NHL-Season weiterhin schwer. Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft verlor mit Detroit das Duell mit den Seattle Kraken um DEB-Goalie Philipp Grubauer mit 3:6, im vierten Spiel war es die dritte Niederlage. Noch unter der Woche hatten die Red Wings mit dem ersten Saisonsieg gegen die Ottawa Senators Hoffnung geschöpft.

WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty den Sprung in die Finalserie der WNBA verpasst. Die 26-Jährige und ihr Team verloren in der Nacht auf Samstag auch das dritte Spiel gegen Atlanta Dream mit 83:85, es war New Yorks erstes Heimspiel der Halbfinalserie. Diese entschied Atlanta mit 3:0 für sich, das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia steht damit erstmals seit 2013 im Finale. Dort trifft Atlanta ab dem 17. Oktober auf die Golden State Valkyries, die Titelverteidiger Las Vegas Aces ebenfalls mit 3:0 Siegen bezwangen.

"Chance genutzt": Kössler überzeugt den Bundestrainer

Zielspielerin, Ballverteilerin, Torjägerin: Für Bundestrainer Christian Wück konnte es nach dem rundum gelungenen fünften Länderspiel von Melissa Kössler nur ein Urteil geben. "Wenn man es kurz und knapp fassen will, hat sie ihre Chance genutzt", sagte der 53-Jährige über die Matchwinnerin. Mit einem Doppelpack hatte Kössler die DFB-Frauen zu einem 4:2 (2:1) gegen Australien und dem erhofft positiven Start in die WM-Saison geführt.

Textgröße ändern: