The National Times - Basketball-WM: USA stürmen ins Halbfinale

Basketball-WM: USA stürmen ins Halbfinale


Basketball-WM: USA stürmen ins Halbfinale
Basketball-WM: USA stürmen ins Halbfinale / Foto: © IMAGO/Nebojsa Parausic/SID

Top-Favorit USA ist in eindrucksvoller Manier ins Halbfinale der Basketball-WM eingezogen und wäre dort der Gegner der deutschen Nationalmannschaft. Der fünfmalige Weltmeister demontierte am Dienstag Italien im Viertelfinale in Manila mit 100:63 (46:24). In der Vorschlussrunde am Freitag würde das Team von Trainer Steve Kerr auf die Deutschen treffen, falls jene ihr Duell mit Lettland am Mittwoch (10.45 Uhr MESZ/MagentaSport) gewinnen.

Textgröße ändern:

Mikal Bridges war vor 9764 Fans in der Mall of Asia Arena mit 24 Punkten bester Werfer der US-Amerikaner, die auf den Philippinen ohne die Superstars wie LeBron James, Stephen Curry und Kevin Durant antreten. Nach dem enttäuschenden siebten Platz bei der WM 2019 in China trachten die USA nach Wiedergutmachung. Gleichzeitig könnten sie sich zum alleinigen Rekordchampion krönen. Aktuell kommt auch das nicht mehr existente Jugoslawien auf fünf Titel.

Bereits einige Stunden vor den Amerikanern war Serbien auch ohne NBA-Superstar Nikola Jokic ins Halbfinale gestürmt. Das Team des früheren Bundestrainers Svetislav Pesic gewann sein Viertelfinale gegen Litauen in dominanter Art und Weise mit 87:68 (49:38). In der Vorschlussrunde fordern die Serben auf den Gewinner des Duells zwischen Kanada und Slowenien um Ausnahmekönner Luka Doncic, das am Mittwoch (14.30 Uhr MESZ/MagentaSport) nach dem deutschen Spiel ansteht.

Jokic hatte vor dem Turnier in Asien abgesagt, weil er sich nach dem Gewinn der NBA-Meisterschaft mit den Denver Nuggets ausgelaugt fühlte. Neben dem zweimaligen MVP fehlt unter anderem in Vasilije Micic von Oklahoma City Thunder ein weiterer Top-Spieler. In ihrer Abwesenheit führte Bogdan Bogdanovic den Vize-Weltmeister von 2014 gegen Litauen, das in der Zwischenrunde zuvor die USA geschlagen hatte, mit 21 Punkten in die nächste Runde.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an

Den Gegnern von Gianni Infantino gehen offenbar die Optionen für einen starken Kontrahenten bei der FIFA-Präsidentschaftswahl aus. Wie zunächst der Guardian und später die BBC und ESPN unter Berufung auf eigene Quellen berichteten, will der Kanadier Victor Montagliani für eine weitere vierjährige Amtszeit an der Spitze des Fußballverbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF) kandidieren und von einer FIFA-Kandidatur absehen.

Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Rekordshow quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Textgröße ändern: