The National Times - Rundfahrt-Hattrick: Kämna gewinnt achte Vuelta-Etappe

Rundfahrt-Hattrick: Kämna gewinnt achte Vuelta-Etappe


Rundfahrt-Hattrick: Kämna gewinnt achte Vuelta-Etappe
Rundfahrt-Hattrick: Kämna gewinnt achte Vuelta-Etappe / Foto: © IMAGO/SIROTTI/SID

Radprofi Lennard Kämna hat seinen ersten Etappensieg bei der Vuelta a Espana gefeiert und damit den Berg-Hattrick bei den drei großen Landesrundfahrten komplettiert. Der 26-Jährige vom Team Bora-hansgrohe triumphierte am Sonntag bei der Gipfelankunft der neunten Etappe auf dem Alto Caravaca da la Cruz bei Murcia und krönte damit eine 130 km lange Flucht in einer Ausreißergruppe.

Textgröße ändern:

Auf der schlammigen und bis zu 15 Prozent steilen Bergstraße hatte der Kletterer aus Wedel 5 km vor dem Ziel die entscheidende Attacke gesetzt und siegte schließlich klar vor dem Italiener Matteo Sobrero. Der Vuelta-Sieg fehlte Kämna noch in seiner Sammlung. Bei der Tour de France 2020 hatte Kämna in Villard-de-Lans triumphiert, 2022 gewann er die Giro-Etappe am Ätna.

Wegen der schlechten Straßenverhältnisse am vom Regen, der ungewöhnlicherweise in dieser Gegend kurz vor der Etappe gefallen war, durchweichten Schlussanstieg waren die offiziellen Zeitabstände bereits 2,6 km vor dem Ziel genommen worden. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Favoriten auf den Gesamtsieg deutlich hinter der Kämna-Gruppe. Der US-Amerikaner Sepp Kuss (Jumbo-Visma) behauptete das Rote Trikot.

Kämna gehörte zu einer achtköpfigen Ausreißergruppe, die sich rund 50 km nach dem Start in Cartagena gebildet hatte. Der Gesamtneunte des Giro d'Italia hatte an den ersten Renntagen schon zuviel Zeit im Kampf um eine Spitzenplatzierung in der Endabrechnung verloren und suchte sein Glück nicht zum ersten Mal in der Flucht. Auf der dritten Etappe war eine Gruppe um Kämna noch kurz vor dem Ziel gestellt worden.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an

Den Gegnern von Gianni Infantino gehen offenbar die Optionen für einen starken Kontrahenten bei der FIFA-Präsidentschaftswahl aus. Wie zunächst der Guardian und später die BBC und ESPN unter Berufung auf eigene Quellen berichteten, will der Kanadier Victor Montagliani für eine weitere vierjährige Amtszeit an der Spitze des Fußballverbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF) kandidieren und von einer FIFA-Kandidatur absehen.

Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Rekordshow quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Textgröße ändern: