The National Times - Alcaraz arbeitet sich ins Achtelfinale

Alcaraz arbeitet sich ins Achtelfinale


Alcaraz arbeitet sich ins Achtelfinale
Alcaraz arbeitet sich ins Achtelfinale / Foto: © SID

Carlos Alcaraz hat auf seinem Weg zur Titelverteidigung bei den US Open erstmals härtere Arbeit verrichten müssen - steht aber dennoch im Achtelfinale. Der Spanier gewann am Samstag ein hochklassiges Drittrundenmatch gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Briten Daniel Evans mit 6:2, 6:3, 4:6 und 6:3.

Textgröße ändern:

Erstmals im Turnierverlauf musste die Nummer eins der Welt damit einen Satz abgeben, 3:13 Stunden benötigte Alcaraz am Ende für diesen Arbeitssieg. "Er ist ein komplizierter Gegner, wir passen gut zusammen. Wenn wir gegeneinander spielen, dann ist das eine Show, dann gefällt das den Leuten", sagte Alcaraz.

In der Runde der letzten 16 bekommt er es nun mit dem ungesetzten Matteo Arnaldi aus Italien zu tun, der Evans' Landsmann Cameron Norrie (Nr. 16) in drei Sätzen schlug. Platz eins in der Weltrangliste wird Alcaraz nach den US Open auf jeden Fall wieder an Novak Djokovic verlieren, auf den Serben kann er erst im Finale treffen.

Alcaraz' Sieg am Samstag geriet zwar nicht wirklich in Gefahr, die Fans im Arthur Ashe Stadium bekamen dennoch ein höchst unterhaltsames Match zu sehen - auch, weil Evans sich nach Kräften wehrte.

An Nummer 26 gesetzt schenkte der Außenseiter keine Spiele her, exemplarisch waren zwei endlos lange Ballwechsel im zweiten und dritten Satz: Nicht nur der Spanier brillierte technisch, Evans wusste dagegenzuhalten und erlief zudem zahlreiche Bälle. Im dritten Durchgang holte er so das Break zum 4:3 - es war der Grundstein zum Satzgewinn. Die rund 23.000 Fans belohnten beide Spieler immer wieder mit Standing Ovations.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an

Den Gegnern von Gianni Infantino gehen offenbar die Optionen für einen starken Kontrahenten bei der FIFA-Präsidentschaftswahl aus. Wie zunächst der Guardian und später die BBC und ESPN unter Berufung auf eigene Quellen berichteten, will der Kanadier Victor Montagliani für eine weitere vierjährige Amtszeit an der Spitze des Fußballverbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF) kandidieren und von einer FIFA-Kandidatur absehen.

Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Rekordshow quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Textgröße ändern: