The National Times - Infantino: Rubiales-Kuss "hätte nie passieren dürfen"

Infantino: Rubiales-Kuss "hätte nie passieren dürfen"


Infantino: Rubiales-Kuss "hätte nie passieren dürfen"
Infantino: Rubiales-Kuss "hätte nie passieren dürfen" / Foto: © SID

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat Kritik an Spaniens Verbandspräsident Luis Rubiales nach dessen Zwangskuss nach dem Finale der Frauen-WM geübt - ohne den Namen des Funktionärs oder die Aktion genau zu benennen. "Die Feierlichkeiten nach dem sehr verdienten Erfolg dieser wunderbaren Champions sind von dem getrübt worden, was nach dem Schlusspfiff passiert ist", schrieb Infantino bei Instagram.

Textgröße ändern:

"Dies", also der nicht einvernehmliche Kuss von Rubiales auf den Mund von Weltmeisterin Jennifer Hermoso, "hätte niemals passieren dürfen", führte Infantino aus: "Aber es ist passiert, und die Disziplinarkammer der FIFA hat umgehend ihre Verantwortung übernommen und die erforderlichen Maßnahmen ergriffen. Das Disziplinarverfahren wird seinen rechtmäßigen Gang fortsetzen."

Rubiales hatte Hermoso bei der Siegerehrung nach dem Erfolg der Spanierinnen gegen England auf den Mund geküsst. Trotz harscher Kritik von allen Seiten verzichtete der Präsident bislang auf einen Rücktritt.

Infantino warb dafür, sich nun "darauf zu fokussieren, wie wir Frauen und Frauenfußball in Zukunft unterstützen" können. Und zwar "auf und neben dem Platz", um "die wahren Werte zu wahren und die Spielerinnen als Menschen sowie für ihre fantastischen Leistungen zu respektieren."

P.Barry--TNT

Empfohlen

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Dank Gidsel-Show: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Tor-Show quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an

Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr für eine vierte und letzte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie der Verband am Donnerstag bestätigte, hat der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April 2027 in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stellen werde.

Textgröße ändern: