The National Times - EM in Mailand: Deutschland führt im Nationenpreis

EM in Mailand: Deutschland führt im Nationenpreis


EM in Mailand: Deutschland führt im Nationenpreis
EM in Mailand: Deutschland führt im Nationenpreis / Foto: © IMAGO/PETTER ARVIDSON/SID

Erneut eine gute Mannschaftsleistung, ein überragender Philipp Weishaupt und ein wenig Glück: Die deutsche Mannschaft hat sich bei der Springreiter-EM in Mailand eine optimale Ausgangslage im Rennen um den ersten EM-Titel verschafft. Das Team um Aachen-Sieger Marcus Ehning rückte im Nationenpreis dank später Fehler bei Weltmeister Schweden noch auf Platz eins vor und hat im zweiten Umlauf der besten Zehn am Freitag (ab 13.30 Uhr) beste Titelchancen.

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Der 38 Jahre alte Weishaupt blieb mit dem erst neunjährigen Westfalen-Wallach Zineday auch im zweiten Springen ohne Abwurf, das Paar war von Rang drei in den zweiten Turniertag gestartet und sprang nun im Einzelranking vorerst auf Platz zwei hinter dem bisher perfekten Schweden Jens Fredricson.

Auch der deutschen Mannschaft half der Auftritt der beiden ungemein dabei, ihre Position zu verbessern. Vor der Equipe von Bundestrainer Otto Becker lag bis zum letzten Reiter nur noch Topfavorit Schweden, doch Rolf-Göran Bengtsson leistete sich zwei Fehler, die Deutschland an die Spitze beförderten.

Der deutsche Meister Ehning (Borken), der in der veränderten deutschen Startreihenfolge als erster Reiter mit Stargold ritt, leistete sich erneut einen Abwurf. Dem perfekten Ritt von Weishaupt (Riesenbeck) folgte Jana Wargers (Emsdetten) und ihr Limbridge mit einem ebenfalls tadellosen Springen. Die beiden rückten auf Platz elf vor, Ehning liegt auf Rang 22.

Nachrücker Gerrit Nieberg (Sendenhorst) lieferte mit Ben nach dem missglückten Start ins Turnier erneut das Streichergebnis. Nachdem der Aachen-Sieger von 2022 am Mittwoch mit ganzen vier Abwürfen das Streichergebnis lieferte, riss das Duo am Donnerstag als Schlusspaar erneut drei Stangen und fiel auf Platz 67 zurück.

Auch Christian Kukuk (Riesenbeck) und Mumbai, die in der Einzelkonkurrenz starten, blieben fehlerlos, sie belegen nach einem weiteren guten Auftritt vorerst Rang neun. Nach der verpassten Medaille bei der Heim-EM 2021 peilt der 33-Jährige Wiedergutmachung an. "Ich bin jetzt hier, um es am Ende hoffentlich noch ein Stückchen besser zu machen", sagte Kukuk: "Der Anfang ist getan, aber da kommen noch eine Menge Runden."

M.A.Walters--TNT

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