The National Times - United-Ikone Scholes kritisiert Rangnick: "Einen richtigen Trainer finden"

United-Ikone Scholes kritisiert Rangnick: "Einen richtigen Trainer finden"


United-Ikone Scholes kritisiert Rangnick: "Einen richtigen Trainer finden"
United-Ikone Scholes kritisiert Rangnick: "Einen richtigen Trainer finden"

Teammanager Ralf Rangnick von Manchester United ist nach dem Champions-League-Aus in die Kritik geraten. "Das Allererste, was dieser Verein tun muss, um auch nur in die Nähe einer erneuten Meisterschaft zu kommen, ist, einen richtigen Trainer zu finden", sagte TV-Experte und Manchester-Ikone Paul Scholes bei BT Sport nach der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen Atletico Madrid im Achtelfinal-Rückspiel am Dienstag.

Textgröße ändern:

Nach dem 1:1 im Hinspiel reichte eine vor allem im zweiten Durchgang schwache Leistung im zweiten Duell nicht für das Viertelfinale. Scholes führte danach aus: "Ich will mich nicht weiter auf Ralf Rangnick einschießen, er scheint wirklich nett zu sein und kommt in Interviews gut rüber, er ist sehr ehrlich, aber wie er ausgewählt wurde, diesen Verein für sechs Monate bis zum Ende der Saison zu trainieren, werde ich nie erfahren."

Da United nun aus allen Pokalwettbewerben ausgeschieden ist und in der Premier League abgeschlagen auf Platz fünf liegt, werden die Red Devils auch im fünften Jahr in Folge ohne Titel bleiben. Rangnick, der im vergangenen Dezember als Interimscoach für Ole Gunnar Solskjaer gekommen war und ab Sommer als Berater fungieren soll, gab sich jedoch weiterhin kämpferisch. "Für uns geht es jetzt darum, die Saison so gut wie möglich zu Ende zu spielen und möglichst noch Platz vier zu erreichen. Das wird schwer, das wissen wir auch", sagte er bei Prime Video.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung

Der türkische Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat die anhaltenden Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung von Nationalspieler Jamal Musiala entschieden zurückgewiesen. "Die Behauptungen, der Profifußballer Jamal Musiala würde zu Galatasaray wechseln, sind unwahr", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs aus Istanbul am Freitag: "Dass diese nachweislich unwahren Behauptungen hartnäckig aufrechterhalten werden, ist ein Versuch, die öffentliche Meinung zu täuschen und die Transferbemühungen unseres Vereins zu diskreditieren."

"Mihambo-Schreck" Assani darf zur EM

Weitspringerin Mikaelle Assani hat nach ihrem Überraschungssieg bei den deutschen Meisterschaften vor Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo noch das Ticket für die EM in Birmingham (10. bis 16. August) erhalten. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband am Freitag bekannt gab, bescherte die Auswertung der internationalen Meldungen dem DLV zusätzliche Startplätze für die Titelkämpfe in Großbritannien. Das deutsche Team für Birmingham zählt damit 116 Athletinnen und Athleten.

Klaveness sieht Infantino schwer beschädigt

Lise Klaveness, Präsidentin des norwegischen Fußballverbandes, sieht den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino aufgrund des Widerstandes gegen seine Investorenpläne massiv beschädigt. "Mein klarer Eindruck ist, dass er sehr viel Vertrauen verloren hat", sagte die als Infantino-Kritikerin bekannte Juristin am Freitag in Oslo. Auch habe der FIFA-Boss seine Kandidatur auf Wiederwahl "durch diesen Vorfall nicht gestärkt", meinte Klaveness.

"Kann nicht tatenlos zusehen": Infantino-Berater tritt zurück

Der Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino wächst - nun auch aus dem inneren Kreis. Sein leitender Berater Carlos Cordeiro ist aus Protest gegen dessen Investorenpläne zurückgetreten. Zuvor hatten bereits die Kontinentalverbände UEFA, CONCACAF und AFC Widerstand angekündigt. Infantinos Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, steht damit vor dem Aus.

Textgröße ändern: