The National Times - Tischtennis: Vorfreude auf neue Streaming-Ära

Tischtennis: Vorfreude auf neue Streaming-Ära


Tischtennis: Vorfreude auf neue Streaming-Ära
Tischtennis: Vorfreude auf neue Streaming-Ära / Foto: © FIRO/SID

Trotz Skepsis in der Tischtennis-Szene aufgrund der Einführung von Bezahlschranken für Bundesliga-Liveübertragungen hält die TTBL-Führung die Rechtevergabe an das Kölner Streamingportal Dyn für wegweisend. "Ich sehe das als eine Riesenchance", sagte TTBL-Aufsichtsratschef Andreas Preuß von Meister Borussia Düsseldorf in einer Medienrunde der Rheinländer kurz vor Saisonstart: "Meiner Ansicht nach kann Tischtennis in dieser Konstellation als Sportart nur gewinnen."

Textgröße ändern:

Der Wechsel der TTBL von kostenfreien Übertragungen im Internet zum Start-up des früheren DFL-Bosses Christian Seifert ist nach Ansicht von Düsseldorfs Manager überfällig gewesen: "Wir müssen uns in einer Zeit mit Social Media und völlig veränderter Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen verjüngen. Bisher haben wir steinzeitlich geschlafen und unter der Woche gar nicht stattgefunden, deswegen ist es jetzt das richtige und zeitgemäße Modell. Wir machen einen Riesenschritt."

Ab Freitag überträgt Dyn alle Spiele der deutschen Eliteklasse live. Erstmals finden dafür Begegnungen regelmäßig an Wochentagen statt. Jedes Match hat entgegen der zuletzt überwiegend zeitgleichen Ansetzung von Spielen eine exklusive Anfangszeit.

Düsseldorfs Idol Timo Boll verspricht sich vom Anbruch der neuen Medienzeitrechnung in seinem Sport positive Impulse für das Tischtennis. "Man kann nicht mehr davon ausgehen, dass man alles kostenlos und frei empfangbar bekommt. Aber auch wenn es am Anfang nicht so einfach wird und wir mit unseren Vereinen wohl einiges an Überzeugungsarbeit bei unseren Fans leisten müssen, haben wir jetzt einige Möglichkeiten mehr, unseren Sport professioneller zu gestalten und zu präsentieren. Dadurch können und wollen wir weiter wachsen", sagte der EM-Rekordchampion dem SID.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an

Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr für eine vierte und letzte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie der Verband am Donnerstag bestätigte, hat der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April 2027 in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stellen werde.

UEFA stellt Reformen vor: Gegenkandidat lässt auf sich warten

Noch kein Gegenkandidat, aber eine "klare Richtung" für den FIFA-Machtkampf - das ist das Ergebnis des "Anti-Infantino-Gipfels" der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Nach dem Treffen in Berlin stellten die Europäer am Donnerstag ihre Reformvorschläge für den Weltverband vor, denen einer Mitteilung zufolge bis auf Aserbaidschan alle 55 UEFA-Mitgliedsverbände zustimmten. Dazu bekräftigte der europäische Verband, dass für die FIFA-Präsidentenwahl im März 2027 in Rabat/Marokko eine Alternative zu Amtsinhaber Gianni Infantino her soll.

Judoka Scoccimarro gewinnt WM-Bronze

Judoka Giovanna Scoccimarro hat dem deutschen Team bei den Weltmeisterschaften in Baku/Aserbaidschan die erste Medaille beschert. Die 28-Jährige aus Niedersachsen gewann das kleine Finale in der Klasse bis 70 Kilogramm gegen die Brasilianerin Nauana Silva und sicherte sich Bronze. Nach WM-Silber 2023 in Doha ist es der größte Erfolg in ihrer Karriere.

Medien: Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an

Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr offenbar für eine vierte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie unter anderem die Sportschau am Donnerstag berichtete, habe der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stelle.

Textgröße ändern: