The National Times - Hertha trennt sich von Korkut nach 0:2-Pleite

Hertha trennt sich von Korkut nach 0:2-Pleite


Hertha trennt sich von Korkut nach 0:2-Pleite
Hertha trennt sich von Korkut nach 0:2-Pleite

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich einen Tag nach dem 0:2 bei Borussia Mönchengladbach von Trainer Tayfun Korkut getrennt. Dies teilten die Berliner am Sonntag mit. Der Hauptstadt-Klub ist im neuen Jahr noch ohne Sieg in der Bundesliga.

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Korkut hatte im vergangenen Herbst die Nachfolge von Pal Dardai bei Hertha angetreten. Dieser musste am 29. November vorzeitig gehen. Die Alte Dame belegt trotz Millionen-Investitionen zurzeit nur Abstiegsrang 17. Der VfB Stuttgart konnte durch das 1:1 am Samstag bei Union Berlin an der Hertha vorbeiziehen.

"Nach verheißungsvollem Start mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen und positivem Trend, haben wir nun offen und klar die Entwicklung der Leistungen und Ergebnisse der neun Rückrundenspiele analysiert und sind zu dem Entschluss gekommen, eine nochmalige Veränderung auf der Trainerposition vorzunehmen", wird Berlins Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic in einer Vereinsmitteilung zitiert: "Wir stehen derzeit auf einem Abstiegsrang. Es bleiben noch acht Partien, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Dafür werden wir alles tun und wollen mit dieser Entscheidung unterstützen, dass alle Beteiligten nochmal intensiver für die Situation sensibilisiert sind. Wir setzen auf die positiven Effekte eines Neuanfangs."

Über die Korkut-Nachfolge wird Hertha laut Mitteilung informieren, "sobald diese Personalie abschließend geklärt ist".

S.Mitchell--TNT

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"Es ist unfassbar": Schiri-Frust in Leverkusen

Gegentor statt Elfmeterpfiff: Die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen haben Schiedsrichter Tobias Stieler scharf kritisiert. "Es ist keine Entschuldigung für unsere Leistung, und ich habe nie eine Entscheidung von einem Schiedsrichter kritisiert. Aber diesmal muss ich sagen: Es ist für mich unfassbar", sagte Trainer Kasper Hjulmand bei Sky nach dem 1:1 (0:0) gegen den FSV Mainz 05.

Baumann hofft auf Lehren: "Nicht schlecht für die Entwicklung"

Oliver Baumann musste keine Sekunde überlegen. Macht er sich Sorgen nach nur einem Punkt aus den beiden Partien gegen die Abstiegskandidaten Köln und St. Pauli? "Nein, überhaupt nicht. Der Weg stimmt", sagte der Torhüter der TSG Hoffenheim mit Nachdruck in der Stimme. Die Leistung sei auch beim 0:1 (0:1) gegen die Kiezkicker "gut" gewesen. "Aber es haben ein paar Prozent gefehlt. Vielleicht ist es gar nicht schlecht für die Entwicklung und zum Schärfen der Sinne."

Polanski über Matchwinner Diks: "Pinkelt Eiswürfel"

Eugen Polanski wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte. "Der Kevin pinkelt Eiswürfel", sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach über den so coolen Matchwinner Kevin Diks, der in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum hart erkämpften 1:0 (0:0)-Sieg über Union Berlin verwandelt hatte. Ein Sieg, der auch Polanski im Abstiegskampf kräftig durchatmen ließ.

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