The National Times - Das Formel-1-Reife(n)zeugnis des SID: Spa

Das Formel-1-Reife(n)zeugnis des SID: Spa


Das Formel-1-Reife(n)zeugnis des SID: Spa
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis des SID: Spa / Foto: © SID

MAX VERSTAPPEN: Zehn von zwölf Rennen gewonnen, achter Erfolg in Serie und dabei so überlegen, dass selbst die Konkurrenz den Sonderstatus ehrfürchtig anerkennt. Max Verstappen aber lehnt sich längst noch nicht zurück - er will immer weiter gewinnen, Rekorde knacken, den Titel holen. Längst stellt sich nicht mehr die Frage, ob Verstappen wieder Weltmeister wird - es geht nur noch darum, wann es perfekt ist.

Textgröße ändern:

RED BULL: Das Weltmeisterteam ist in einem Atemzug mit Verstappen zu nennen. Der RB19 ist das mit Abstand schnellste und beste Auto im Feld, dazu kommt eine Mannschaft hinter den Fahrern, die einfach keine Fehler macht. Sergio Perez hat seine Rolle als Nummer zwei angenommen, bislang gingen alle zwölf Rennen an Red Bull. Gelingt nun gar die perfekte Saison mit 22 Siegen?

OSCAR PIASTRI: Der australische Rookie hat an diesem Wochenende das ganze Spektrum der Formel-1-Gefühlswert kennengelernt. Im Sprint landete der McLaren-Pilot nach einem brillanten Qualifying, in dem er sogar Verstappen gefährdete, auf dem zweiten Platz. Es war das erste Podium in der Formel 1 für Piastri, im Grand Prix aber ereilte ihm das frühe Aus. Bei einem Zweikampf mit Ferrari-Pilot Carlos Sainz wurde sein McLaren beschädigt, nach wenigen Metern war das Rennen schon gelaufen.

NICO HÜLKENBERG: Nach diesem verkorksten Wochenende sehnte der Deutsche die Sommerpause herbei. "Ich werde ein bisschen entspannen, Zeit mit Familie und Freunden verbringen", sagte der Haas-Pilot. Er wolle "ein paar coole Sachen machen und ein paar Bier trinken. Es soll ein guter Mix aus allem werden." In Spa wurde er von technischen Problemen und Fehlern des Teams immer wieder ausgebremst - der Urlaub kommt zum richtigen Zeitpunkt.

CHARLES LECLERC: Der Ferrari-Pilot durfte sich als Sieger fühlen - immerhin war er der schnellste Fahrer, wenn man Red Bull einmal ausklammert. "Es war das Beste, was wir erreichen konnten. Natürlich will man als Fahrer immer gewinnen, aber wir wissen, dass Red Bull schneller ist", sagte Leclerc, der längst akzeptiert hat, dass das Rennen gegen Verstappen und Co. verloren ist: "Wir sind mit dem Ziel in die Saison gegangen, Weltmeister zu werden, aber jetzt müssen wir zusehen, das Optimum aus unserem Paket zu holen."

SPA: Die Sorge vor Wetterkapriolen war groß, und natürlich ließ der Regen in den Ardennen nicht lange auf sich warten. Das einzige Freie Training lieferte angesichts der schlechten Verhältnisse kaum Erkenntnisse, das Sprint-Qualifying musste wie auch der Sprint wegen des Regens später beginnen. Die treuen Formel-1-Fans in Belgien harrten trotzdem aus und jubelten, wenn sich die Sonne doch einmal blicken ließ. Die Rennleitung nahm die Bedenken der Fahrer ernst und verschob die Sessions, wenn sicheres Fahren nicht möglich war.

SPRUCH DES WOCHENENDES: "Es ist mir eigentlich egal, ob wir jetzt eine Pause machen oder direkt weiterfahren. Mit einem guten Set-up sind wir immer schnell." (Max Verstappen auf die Frage, ob die Sommerpause zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommt)

A.Robinson--TNT

Empfohlen

WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty im Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga WNBA die zweite Niederlage kassiert. Die 26-Jährige und ihr Team stehen nach dem 98:101 nach Verlängerung gegen Atlanta Dream vor dem Aus, Atlanta fehlt nur noch ein Sieg zum ersten Finaleinzug seit 2013. In Spiel drei der Serie im Modus Best-of-five hat New York am Samstag erstmals Heimrecht.

Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"

Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere nehmen die Lobeshymnen auf Superstar Lionel Messi kein Ende - nun huldigte ihm sogar sein ewiger Rivale. "Leo", schrieb der Portugiese Cristiano Ronaldo bei Instagram, "du hast dein Land so viele Jahre lang vertreten und eine Geschichte geschrieben, die für immer in Erinnerung bleiben wird."

FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern

Der frühere Schweizer Fußballprofi Ramon Vega will ein weiteres Mal seinen Landsmann Gianni Infantino an der Spitze des Weltverbandes FIFA herausfordern. Der 55-Jährige kündigte an, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten zu wollen. Dafür braucht Vega allerdings den Rückhalt einiger Verbände, daran war sein Vorhaben, Infantino abzulösen, schon einmal gescheitert.

Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel

Der SC Magdeburg hat auf dem Weg zum angestrebten Gruppensieg in der Champions League das Schlüsselspiel bei Industria Kielce gewonnen. Der deutsche Handballmeister setzte sich in Polen 35:30 (19:17) durch und liegt nach drei Siegen aus drei Spielen an der Spitze der Gruppe F. Beste Torschützen der Gäste waren die Isländer Omar Ingi Magnusson und Gisli Kristjansson mit elf Toren.

Textgröße ändern: