The National Times - 16 Goldmedaillen: Skilangläufer McKeever zieht mit Schönfelder gleich

16 Goldmedaillen: Skilangläufer McKeever zieht mit Schönfelder gleich


16 Goldmedaillen: Skilangläufer McKeever zieht mit Schönfelder gleich
16 Goldmedaillen: Skilangläufer McKeever zieht mit Schönfelder gleich

Skilangläufer Brian McKeever hat Gerd Schönfelders Rekord für die meisten Goldmedaillen eines Athleten bei Paralympischen Winterspielen eingestellt. Der Kanadier holte sich am Samstag in der Sehbehindertenklasse über die Mitteldistanz von 12,5 km seinen 16. Sieg. Mit einem Erfolg mit der Staffel am Sonntag im letzten Rennen seiner Karriere kann der 42-Jährige zum alleinigen Rekordhalter aufsteigen.

Textgröße ändern:

"Um wirklich ehrlich zu sein: Der Rekord bedeutet mir überhaupt nichts", sagte McKeever, der seine dritte Goldmedaille in China gewann: "Es ging mir nie darum, sondern darum Spaß zu haben. Wir lieben unsere Abenteuer. Wir verirren uns gerne in den Bergen, um nach zehn Stunden völlig erschöpft nach Hause zu kommen."

McKeever hatte 2002 in Salt Lake City bei den Paralympics debütiert. Seitdem holte er im Skilanglauf immer mindestens zwei Goldmedaillen, seit den Heimspielen in Vancouver 2010 ist er dort sogar ungeschlagen. Im Biathlon und mit der kanadischen Langlauf-Staffel landete McKeever jedoch noch nie ganz vorne.

Die deutsche Alpin-Ikone Schönfelder hatte den alleinigen Rekord in Vancouver aufgestellt. Sein erster von 16 Paralympics-Siegen war dem heute 52-Jährigen 1992 in Albertville gelungen. Bis zu seinem Karriereende im Januar 2011 hatte Schönfelder, der in Abfahrt, Super-G, Slalom und Riesenslalom gestartet war, die alpine Szene dominiert.

Den Rekord für die meisten Goldmedaillen bei Winterspielen unter den Athletinnen und Athleten hält die Norwegerin Ragnhild Myklebst, die in den nordischen Disziplinen und im Eisschlitten-Rennen zwischen 1988 und 2002 insgesamt 22 Siege eingefahren hatte.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Nach Eitberger-Rücktritt: Matschina fährt künftig mit Fischer

Rodel-Olympiasiegerin Magdalena Matschina wird nach dem Rücktritt ihrer Doppelsitzer-Partnerin Dajana Eitberger künftig mit Melina Fischer an den Start gehen. "Wir sind fast eine Woche gemeinsam gefahren und es hat auf Anhieb gut funktioniert", sagte die 21-Jährige im Interview mit olympics.com über die ersten Tests mit ihrer gleichaltrigen künftigen Team-Partnerin: "Wir kannten uns schon, sind schon länger gut befreundet und die Harmonie zwischen uns beiden ist auch schon richtig gut."

Real-Gerüchte um Hoeneß? "Bewegt mich nicht so sehr"

Trainer Sebastian Hoeneß vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat zurückhaltend auf die angeblichen Gerüchte um ein Interesse von Real Madrid reagiert. "Das bewegt mich nicht so sehr", sagte er vor dem Halbfinale im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD), er sei vielmehr "fokussiert auf die Endphase" der Saison.

Kleindienst hoffnungsvoll: "Für die WM stehe ich jeden Tag auf"

Der verletzte Nationalstürmer Tim Kleindienst hat die Nominierung für die Fußball-Weltmeisterschaft noch nicht aufgegeben. "Für die WM stehe ich jeden Tag auf und arbeite am Fortschritt", sagte Kleindienst in der Sport Bild. "Solange mich niemand anruft und mir sagt, dass ich raus bin, wäre es unklug, dieses Ziel zu verwerfen. Die Chance ist nicht groß, aber sie ist auch nicht bei null."

"Nervt maximal": Gwinn hofft auf Einsatz im Saisonendspurt

Die beim Länderspiel gegen Österreich erlittene Schulterverletzung sorgt bei Giulia Gwinn für Unmut. "Es nervt maximal", sagte die Fußball-Nationalspielerin der Sport Bild. Man befinde sich "in den entscheidenden Wochen der Saison. Da will ich jeden Tag dabei sein – und wenn man dann ausgebremst wird, läuft man trotz der bevorstehenden Highlights ehrlicherweise gerade nicht mit der besten Laune durch die Gegend."

Textgröße ändern: