The National Times - Mit 15 Jahren: Kazmaier holt Gold im Skilanglauf

Mit 15 Jahren: Kazmaier holt Gold im Skilanglauf


Mit 15 Jahren: Kazmaier holt Gold im Skilanglauf
Mit 15 Jahren: Kazmaier holt Gold im Skilanglauf

Toptalent Linn Kazmaier hat ihre sensationellen Paralympischen Spiele von Peking mit einer Goldmedaille gekrönt. Die 15-Jährige gewann im Skilanglauf über 10 km mit 39,5 Sekunden Vorsprung vor der Chinesin Wang Yue und holte in der Sehbehindertenklasse mit Guide Florian Baumann bei ihrem fünften Start ihre fünfte Medaille. Zuvor hatte sie bereits zweimal Silber im Biathlon sowie je einmal Silber und Bronze im Skilanglauf geholt.

Textgröße ändern:

Kazmaier ist damit die jüngste deutsche Goldmedaillengewinnerin bei Paralympischen Winterspielen, nur Sommersportlerin Yvonne Hopf war bei ihrem Triumph 1992 in Barcelona aus deutscher Sicht mit 14 Jahren noch jünger. In Peking ist sie die jüngste deutsche Starterin und insgesamt die zweitjüngste im gesamten Teilnehmerfeld. Zu Gute kam ihr bei ihren Erfolgen sicher auch das Fehlen der sonst in dieser Startklasse so dominanten russischen Athletinnen.

Über die 10 km zeigte Kazmaier eine taktische Meisterleistung und überholte die schneller angehende Chinesen auf der zweiten Rennhälfte letztlich noch deutlich. Die zweite deutsche Starterin Johanna Recktenwald landete mit über vier Minuten Rückstand auf Rang fünf. Die ebenfalls bereits vierfache Medaillengewinnerin Leonie Walter hatte auf einen Start auf der Mitteldistanz verzichtet.

Mit Platz neun fuhr der mit 52 Jahren älteste deutsche Teilnehmer Alexander Ehler in der stehenden Klasse sein bestes Ergebnis der Spiele ein.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Erster Sieg: Dzeko und Bosnien können weiter hoffen

Bosnien und Herzegowina kann weiter auf den erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde bei einer Fußball-Weltmeisterschaft hoffen. Die Mannschaft um Schalke-Torjäger Edin Dzeko bezwang Katar zwar nur mit Mühe 3:1 (2:1) – mit nun vier Punkten auf dem Konto stehen die Chancen auf das Weiterkommen als Dritter der Gruppe B nun jedoch gut, für Schlusslicht Katar ist das Turnier hingegen beendet.

Schweizer Partycrasher: Kanada muss in die USA

Die Schweizer Partycrasher um Jungstar Johan Manzambi haben Co-Gastgeber Kanada bei der Fußball-WM um weitere Heimspiele gebracht. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin entriss "Les Rouges" durch ein 2:1 (0:0) im letzten Gruppenspiel in Vancouver den ersten Platz der Gruppe B und schickte Kanada für die K.o.-Phase in die USA.

Auch in Wimbledon: Spieler-Protest wegen Preisgeld

Der Streit um das Preisgeld geht auch beim Rasenklassiker Wimbledon weiter. Demnach wollen einige Tennisprofis in der ersten Woche des Grand Slams im Südwesten Londons ihre vertraglich vereinbarten Medienverpflichtungen auf 15 Minuten beschränken, um gegen eine ihrer Meinung nach ungerechte Verteilung der Einnahmen zu protestieren. Das geht aus einer Erklärung hervor, die die Vertreter der Spielerinnen und Spieler am Mittwoch veröffentlichten.

Klopp sieht noch "Spielraum" im deutschen Defensivverhalten

Jürgen Klopp will Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem sportlich bedeutungslosen Gruppenfinale gegen Ecuador keine Ratschläge für eine mögliche Rotation geben. "Es gibt für alles Argumente", sagte der 59-Jährige bei einem Termin von adidas in Brooklyn: "Will man alle bei Laune halten, weil wir alle brauchen werden oder will ich mich weiter einspielen." Seine Meinung sei in solchen Situationen immer gewesen: "Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich."

Textgröße ändern: