The National Times - Flick wehrt sich gegen Kritik

Flick wehrt sich gegen Kritik


Flick wehrt sich gegen Kritik
Flick wehrt sich gegen Kritik / Foto: © SID

Bundestrainer Hansi Flick hat sich in nie dagewesener Schärfe gegen die Kritik an seiner Person gewehrt. "Ich finde es eine große Dreistigkeit zu behaupten, dass die Nationalmannschaft die Spieler nicht nach dem Leistungsprinzip einlädt", sagte er auf dem 65. Internationalen Trainer-Kongress des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer in Bremen.

Textgröße ändern:

Flick (58) weiter: "Was haben wir davon, wenn Spieler spielen, die nicht die Leistung bringen können wie ein anderer? Deswegen finde ich es manchmal eine Unverschämtheit, wie man darüber berichtet."

Er habe zwar Verständnis dafür, dass Klubverantwortliche "Spieler positionieren wollen" oder anders sehen. "Aber wir sind viel unterwegs, machen uns ein Bild und ich spreche mit jedem Trainer über die Spieler, die dabei sind und über potenzielle Kandidaten", sagte Flick.

Grundsätzlich müsse er sich die negative Berichterstattung nach den jüngsten Ergebnissen "gefallen lassen", betonte er: "Wo geklatscht wird, wird auch gepfiffen. Dem muss man sich als Trainer stellen." Doch die Kritik an der Personalauswahl im März und dem Experiment mit der Dreierkette im Juni könne er nicht nachvollziehen, weil er diese Maßnahmen angekündigt hatte.

Zum Auftakt der EM-Saison im September gegen Japan und Frankreich will Flick wie angekündigt "die Kernmannschaft" für das Heimturnier 2024 aufstellen und "klar sagen: Das ist die Nummer eins, um diese Position gibt es einen Battle." Seine Elf müsse "torgeil sein" und den "letzten Willen, Tore zu verteidigen" zeigen. "Darauf kommt es an."

Flick berichtete zudem, er habe mit dem von ihm kritisierten Niklas Süle ("Ich schätze ihn sehr") ein klärendes Gespräch geführt. Und er erklärte, Joshua Kimmich sei als Rechtsverteidiger weiter eine "Option". Die Zeit, die Probleme bis zur EM in den Griff zu bekommen, werde reichen. "Ich bin absolut überzeugt von dem Weg, den wir gehen."

V.Allen--TNT

Empfohlen

WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty im Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga WNBA die zweite Niederlage kassiert. Die 26-Jährige und ihr Team stehen nach dem 98:101 nach Verlängerung gegen Atlanta Dream vor dem Aus, Atlanta fehlt nur noch ein Sieg zum ersten Finaleinzug seit 2013. In Spiel drei der Serie im Modus Best-of-five hat New York am Samstag erstmals Heimrecht.

Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"

Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere nehmen die Lobeshymnen auf Superstar Lionel Messi kein Ende - nun huldigte ihm sogar sein ewiger Rivale. "Leo", schrieb der Portugiese Cristiano Ronaldo bei Instagram, "du hast dein Land so viele Jahre lang vertreten und eine Geschichte geschrieben, die für immer in Erinnerung bleiben wird."

FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern

Der frühere Schweizer Fußballprofi Ramon Vega will ein weiteres Mal seinen Landsmann Gianni Infantino an der Spitze des Weltverbandes FIFA herausfordern. Der 55-Jährige kündigte an, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten zu wollen. Dafür braucht Vega allerdings den Rückhalt einiger Verbände, daran war sein Vorhaben, Infantino abzulösen, schon einmal gescheitert.

Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel

Der SC Magdeburg hat auf dem Weg zum angestrebten Gruppensieg in der Champions League das Schlüsselspiel bei Industria Kielce gewonnen. Der deutsche Handballmeister setzte sich in Polen 35:30 (19:17) durch und liegt nach drei Siegen aus drei Spielen an der Spitze der Gruppe F. Beste Torschützen der Gäste waren die Isländer Omar Ingi Magnusson und Gisli Kristjansson mit elf Toren.

Textgröße ändern: