The National Times - Frauen-WM: Frage zur sexuellen Orientierung verboten

Frauen-WM: Frage zur sexuellen Orientierung verboten


Frauen-WM: Frage zur sexuellen Orientierung verboten
Frauen-WM: Frage zur sexuellen Orientierung verboten / Foto: © SID

Eine Nachfrage zur sexuellen Orientierung der marokkanischen Fußballerinnen hat bei der WM in Australien und Neuseeland für zahlreiche Diskussionen gesorgt. Bei der Pressekonferenz des deutschen Auftaktgegners fragte ein Reporter, ob es im Team homosexuelle Spielerinnen gebe, obwohl gleichgeschlechtliche Beziehungen in Marokko verboten seien. Ein Mitarbeiter des Weltverbandes FIFA schritt unmittelbar ein und bezeichnete die Frage als "zu politisch".

Textgröße ändern:

Die angesprochene Spielerin, Kapitänin Ghizlane Chebbak, und Nationaltrainer Reynald Pedros kommentierten die Thematik in der Folge nicht. In einem Bericht von The Athletic heißt es, marokkanische Journalisten hätten "hörbar bestürzt" reagiert. Auch in den Sozialen Medien wurde über die Frage diskutiert.

Aus sportlicher Sicht wollen die WM-Debütantinnen den zweimaligen Weltmeister Deutschland am Montag (10.30 Uhr MESZ/ZDF) vor eine schwierige Aufgabe stellen. "Wir sind nicht nur hergekommen, um das Turnier aufzufüllen, sondern um zu konkurrieren", sagte Chebbak: "Wir fühlen uns geehrt, das erste arabische Land zu sein, das an der Frauen-Weltmeisterschaft teilnimmt."

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich hat mit New York Liberty im Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga WNBA die zweite Niederlage kassiert. Die 26-Jährige und ihr Team stehen nach dem 98:101 nach Verlängerung gegen Atlanta Dream vor dem Aus, Atlanta fehlt nur noch ein Sieg zum ersten Finaleinzug seit 2013. In Spiel drei der Serie im Modus Best-of-five hat New York am Samstag erstmals Heimrecht.

Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"

Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere nehmen die Lobeshymnen auf Superstar Lionel Messi kein Ende - nun huldigte ihm sogar sein ewiger Rivale. "Leo", schrieb der Portugiese Cristiano Ronaldo bei Instagram, "du hast dein Land so viele Jahre lang vertreten und eine Geschichte geschrieben, die für immer in Erinnerung bleiben wird."

FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern

Der frühere Schweizer Fußballprofi Ramon Vega will ein weiteres Mal seinen Landsmann Gianni Infantino an der Spitze des Weltverbandes FIFA herausfordern. Der 55-Jährige kündigte an, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten zu wollen. Dafür braucht Vega allerdings den Rückhalt einiger Verbände, daran war sein Vorhaben, Infantino abzulösen, schon einmal gescheitert.

Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel

Der SC Magdeburg hat auf dem Weg zum angestrebten Gruppensieg in der Champions League das Schlüsselspiel bei Industria Kielce gewonnen. Der deutsche Handballmeister setzte sich in Polen 35:30 (19:17) durch und liegt nach drei Siegen aus drei Spielen an der Spitze der Gruppe F. Beste Torschützen der Gäste waren die Isländer Omar Ingi Magnusson und Gisli Kristjansson mit elf Toren.

Textgröße ändern: