The National Times - Nach Tragödie: Frauen-WM beginnt mit einem Schatten

Nach Tragödie: Frauen-WM beginnt mit einem Schatten


Nach Tragödie: Frauen-WM beginnt mit einem Schatten
Nach Tragödie: Frauen-WM beginnt mit einem Schatten / Foto: © SID

Ein Schatten lag am Donnerstag über dem Start der Frauen-WM - das große Fußball-Fest Down Under hat in Neuseeland unter dem unmittelbaren Eindruck einer Tragödie begonnen. Am Morgen des Eröffnungsspiels in Auckland (Ortszeit) gegen Norwegen hatte ein Mann auf einer Baustelle im Zentrum der Metropole zwei Personen getötet und mindestens sechs weitere verletzt. Die Schüsse fielen in der Nähe der offiziellen WM-Fanzone.

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Die Organisatoren mussten einen Schock abschütteln, entschieden dann aber schnell, das gemeinsam mit dem großen Nachbarn Australien ausgerichtete Turnier plangemäß zu beginnen. Im Eden Park startete um 8.40 Uhr MESZ die bunte Eröffnungszeremonie mit einer Verbeugung vor den First Nations, vor dem Anstoß gab es eine Schweigeminute. Fahnen wehten auf Halbmast.

32 Teams kämpfen in insgesamt 64 Spielen um den Titel. 29 Matches finden in Neuseeland statt, 35, darunter das Finale, in Australien. Als Favoriten gelten die USA und England, auch Australien rechnet sich Chancen aus - ebenso wie Deutschland nach dem zweiten Platz bei der EM im Vorjahr.

Wie die Norwegerinnen oder die heimischen "Football Ferns" hatte auch das deutsche Team nach der Schießerei mitgeteilt, es fühle sich sicher. "Natürlich sind solche Nachrichten immer erst mal ein Schock, wir haben auch darüber gesprochen", berichtete Nationalspielerin Kathrin Hendrich auf der DFB-Pressekonferenz.

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg und ihre Spielerinnen haben ihr WM-Camp in Wyong bei Sydney. Deutschland spielt am Montag (10.30 Uhr MESZ/ZDF) sein erstes Gruppenspiel gegen Marokko.

Neuseelands Premierminister Chris Hipkins hatte umgehend klargestellt, dass es keine Gefahr für die nationale Sicherheit gebe.

I.Paterson--TNT

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