The National Times - Kampagne von Spielerinnen will WM klimafreundlicher machen

Kampagne von Spielerinnen will WM klimafreundlicher machen


Kampagne von 
Spielerinnen will WM klimafreundlicher machen
Kampagne von Spielerinnen will WM klimafreundlicher machen / Foto: © SID

Angeführt von der dänischen Nationalspielerin Sofie Junge Pedersen haben sich 44 Spielerinnen verpflichtet, ihre C02-Emissionen bei der An- und Abreise zur Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) zu kompensieren. Das berichtet der britische Guardian. Unterstützt von den Initiativen Common Goal und Football For Future spenden die Spielerinnen Geld für eine Kombination von Klimaschutz-Organisationen, um den Ausstoß ihrer Langstreckenflüge auszugleichen.

Textgröße ändern:

Auch die Kanadierin Jessie Fleming und die Italienerin Elena Linari sind an der Kampagne maßgeblich beteiligt. Pedersen war die Initiatorin, sie hatte die Idee ihren Teamkolleginnen aus Dänemark und von Juventus Turin vorgestellt. "Ich möchte sicherstellen, dass meine WM-Erfahrung ein positives ökologisches Vermächtnis hinterlässt", sagte die 31-Jährige: "Der Klimawandel ist das größte Problem der Menschheit, und ich möchte Teil der Lösung sein. Zwar gibt es derzeit keine nachhaltigen Lösungen für die Luftfahrt, aber als Spieler gehen wir mit gutem Beispiel voran und machen einen konkreten Schritt in die richtige Richtung."

Die FIFA wirbt beim Turnier in Australien und Neuseeland mit "grünen" und umweltfreundlichen Stadien, die anders als bei der WM-Endrunde der Männer in Katar 2022 bereits alle gebaut waren. Da bei den Frauen aber erstmals 32 Nationen dabei sind und mehr als eine Million Fans erwartet werden, verursacht das Turnier alleine durch den Flugverkehr in die abgelegenen Gastgeber-Länder in der südlichen Hemisphäre einen enormen CO2-Ausstoß.

Die Kampagne der Nationalspielerinnen sei daher "eine Initiative, für die man sich leicht begeistern kann, weil sie eine gute Möglichkeit ist, die Aufmerksamkeit auf das Problem des CO2-Fußabdrucks im Zusammenhang mit diesen Turnieren zu lenken", sagte Fleming.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"

Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere nehmen die Lobeshymnen auf Superstar Lionel Messi kein Ende - nun huldigte ihm sogar sein ewiger Rivale. "Leo", schrieb der Portugiese Cristiano Ronaldo bei Instagram, "du hast dein Land so viele Jahre lang vertreten und eine Geschichte geschrieben, die für immer in Erinnerung bleiben wird."

FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern

Der frühere Schweizer Fußballprofi Ramon Vega will ein weiteres Mal seinen Landsmann Gianni Infantino an der Spitze des Weltverbandes FIFA herausfordern. Der 55-Jährige kündigte an, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten zu wollen. Dafür braucht Vega allerdings den Rückhalt einiger Verbände, daran war sein Vorhaben, Infantino abzulösen, schon einmal gescheitert.

Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel

Der SC Magdeburg hat auf dem Weg zum angestrebten Gruppensieg in der Champions League das Schlüsselspiel bei Industria Kielce gewonnen. Der deutsche Handballmeister setzte sich in Polen 35:30 (19:17) durch und liegt nach drei Siegen aus drei Spielen an der Spitze der Gruppe F. Beste Torschützen der Gäste waren die Isländer Omar Ingi Magnusson und Gisli Kristjansson mit elf Toren.

"Inakzeptable Bedingungen": Golfstar Rahm verlässt LIV-Tour

Der spanische Golfstar Jon Rahm verlässt die in finanzielle Schieflage geratene LIV-Tour. Wie sein Anwalt am Mittwoch mitteilte, habe der 31 Jahre alte Rahm die "Bedingungen" der umstrittenen Turnierserie geprüft und für "inakzeptabel" befunden. Für die LIV-Tour, die im September nach dem Rückzug des saudi-arabischen Staatsfonds PIF als Hauptgeldgeber einen Insolvenzantrag in den USA gestellt hatte, ist das ein herber Schlag.

Textgröße ändern: