The National Times - ÖSV-Präsidentin: Peking-Verschiebung "wäre gescheiter gewesen"

ÖSV-Präsidentin: Peking-Verschiebung "wäre gescheiter gewesen"


ÖSV-Präsidentin: Peking-Verschiebung "wäre gescheiter gewesen"
ÖSV-Präsidentin: Peking-Verschiebung "wäre gescheiter gewesen"

Roswitha Stadlober, Präsidentin des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), hätte sich angesichts der angespannten Pandemie-Lage eine Absage der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) gewünscht. "Wenn man früher die Entwicklung abschätzen hätte können, wäre eine Verschiebung um ein Jahr gescheiter gewesen. Im Sinne aller und der Gesundheit", sagte die 58-Jährige im Gespräch mit verschiedenen österreichischen Medien.

Textgröße ändern:

Gastgeber China aber "wird sich das jetzt nicht kaputtmachen lassen, sie werden es durchziehen", prophezeite die Nachfolgerin des langjährigen ÖSV-Chefs Peter Schröcksnadel. "Ich bin überzeugt, dass der Sport super funktionieren wird", ergänzte Stadlober, "aber was im Speziellen das Gesundheitsthema anbelangt, sind wir den Veranstaltern mehr oder weniger ausgeliefert."

Bezüglich der etwa vom deutschen Alpinchef Wolfgang Maier kritisierten Grenzwerte bei den Corona-Tests vor Ort meinte Stadlober jedoch: "Wir dürfen uns nicht narrisch machen lassen. Und ich bin guter Dinge, dass diese Tests fair ablaufen. Ich hoffe es einfach, weil ich an das Gute glaube."

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Doppelpack: Weltmeister souverän, Frauen verlieren Generalprobe

Erst unterstützte Dennis Schröder die deutschen Basketballerinnen vom Spielfeldrand, dann führte der Nationalmannschaftskapitän den Weltmeister als Mann des Abends zum nächsten Sieg. Beim Doppelspieltag in Köln hat der Titelverteidiger seine Pflichtaufgabe gegen die Niederlande souverän gelöst und in der Qualifikation Kurs auf die WM 2027 gehalten. Auf den Tag genau ein Jahr vor dem Turnierbeginn in Katar schlug das Team von Bundestrainer Àlex Mumbrú den Außenseiter 99:83 (64:50). Dagegen verpatzten die Frauen beim Double-Header ihre Generalprobe für die Heim-WM in Berlin durch ein 62:63 (40:30) gegen die Türkei.

Hürden-Spektakel: Dos Santos und Russell mit Weltrekorden

In einer Nacht der Weltrekorde haben die Hürdenläufer Alison Dos Santos und Masai Russell die Leichtathletik-Szene in Ekstase versetzt. Erst löste der Brasilianer Dos Santos beim Meeting der Diamond League in Zürich über die Stadionrunde in 45,80 Sekunden den Norweger Karsten Warholm um 14 Hundertstel ab, dann lief auch die US-Olympiasiegerin Russell wenige Minuten später über die 100 m zu einer neuen Bestzeit.

Warholm abgelöst: Dos Santos mit Weltrekord über 400 m Hürden

Der Brasilianer Alison Dos Santos hat Karsten Warholm den Weltrekord über 400 m Hürden abgenommen. Der 26-Jährige benötigte für die Stadionrunde beim Meeting der Diamond League in Zürich lediglich 45,80 Sekunden und unterbot die bisherige Bestmarke um 14 Hundertstel. Warholm, der in der Schweiz Zweiter wurde, hatte diese bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2021 aufgestellt.

Alison dos Santos bricht Weltrekord über 400 Meter Hürden

Beim Diamond-League-Meeting in Zürich hat der brasilianische Leichtathlet Alison dos Santos den Weltrekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Mit einer Zeit von 45,80 Sekunden unterbot er die bisherige Bestmarke des Norwegers Karsten Warholm deutlich und sicherte sich den Sieg im Letzigrund-Stadion.

Textgröße ändern: