The National Times - Fröhlich über Zwayer: "Unterstützen ihn nach besten Kräften"

Fröhlich über Zwayer: "Unterstützen ihn nach besten Kräften"


Fröhlich über Zwayer: "Unterstützen ihn nach besten Kräften"
Fröhlich über Zwayer: "Unterstützen ihn nach besten Kräften"

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat sich nach den heftigen Diskussionen um Felix Zwayer erneut hinter den Referee gestellt und ihm jegliche Unterstützung zugesichert. "Wir unterstützen ihn nach besten Kräften, unabhängig davon, ob er sich für die Fortsetzung seiner Karriere als Schiedsrichter oder dagegen entscheidet", sagte Fröhlich bei DFB.de.

Textgröße ändern:

Zwayer hatte das Topspiel in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (2:3) geleitet und war anschließend massiv angefeindet worden. Sogar Morddrohungen erhielt er. Dass es zu derartigen Entgleisungen kommt, müsse "allen zu denken geben", sagte Fröhlich: "Da stimmt etwas grundsätzlich nicht mehr in unserer Gesellschaft. Das ist nicht mehr akzeptabel."

Zwayer hatte sich als Reaktion vom Tagesgeschäft zurückgezogen, er leitet vorerst keine Spiele mehr und erwägt, seine Karriere zu beenden. Seine Entscheidung diesbezüglich ist noch offen.

"Er hat als Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter einen sehr guten Weg hinter sich und es bis in die internationale Spitze gebracht", sagte Fröhlich: "Er hat auf diesem Weg auch hervorragende Spiele geleitet. Wir wünschen uns und würden uns freuen, wenn Felix Zwayer uns und dem Fußball als Schiedsrichter erhalten bleibt."

V.Allen--TNT

Empfohlen

Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale

Die Ehrentribüne beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft wird prominent besetzt sein, ein Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wie Präsident Bernd Neuendorf oder Vize Hans-Joachim Watzke wird aber nicht im Umfeld von Weltverbandsboss Gianni Infantino, US-Präsident Donald Trump oder Spaniens König Platz nehmen. Der DFB bestätigte auf Anfrage, dass seine Spitzenvertreter auf das Endspiel in New Jersey am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) zwischen Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien verzichten.

Klinsmann beruhigt Fans: Thema Trinkpausen "wird zurückgehen"

Laut Jürgen Klinsmann brauchen sich Fußball-Fans beim Thema Trinkpausen keine übermäßigen Sorgen machen. Ob man sich daran gewöhnen müsse? "Nicht unbedingt", sagte der frühere Bundestrainer, der Mitglied der Technical Study Group des Weltverbandes ist, dem SID in New York: "Das Thema Hydration Break ist ein heißes und wird bei der FIFA auf den Tisch kommen."

Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen

Die Fußball-WM verlief für die FIFA offenbar noch lukrativer als bisher angenommen. Wie der Guardian berichtet, darf sich der Weltverband über Rekordeinnahmen in Höhe von etwa 15 Milliarden US-Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) mit der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada freuen. Ursprünglich hatte die FIFA mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Dopingexperte zum Fall Ansah: "Klingt nicht realitätsfern"

Für den Pharmakologen Fritz Sörgel wirft der Fall Owen Ansah grundlegende Fragen zum Anti-Doping-System auf. Zugleich hält der renommierte Experte die Schilderung des deutschen 100-Meter-Rekordhalters zu dem nicht abgegebenen Dopingtest für "nicht realitätsfern". Bei Sport1 sagte Sörgel: "Hier muss es eine übereinstimmende Erklärung von Kontrolleur und Athlet geben, sonst steht Aussage gegen Aussage."

Textgröße ändern: