The National Times - Fröhlich über Zwayer: "Unterstützen ihn nach besten Kräften"

Fröhlich über Zwayer: "Unterstützen ihn nach besten Kräften"


Fröhlich über Zwayer: "Unterstützen ihn nach besten Kräften"
Fröhlich über Zwayer: "Unterstützen ihn nach besten Kräften"

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat sich nach den heftigen Diskussionen um Felix Zwayer erneut hinter den Referee gestellt und ihm jegliche Unterstützung zugesichert. "Wir unterstützen ihn nach besten Kräften, unabhängig davon, ob er sich für die Fortsetzung seiner Karriere als Schiedsrichter oder dagegen entscheidet", sagte Fröhlich bei DFB.de.

Textgröße ändern:

Zwayer hatte das Topspiel in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (2:3) geleitet und war anschließend massiv angefeindet worden. Sogar Morddrohungen erhielt er. Dass es zu derartigen Entgleisungen kommt, müsse "allen zu denken geben", sagte Fröhlich: "Da stimmt etwas grundsätzlich nicht mehr in unserer Gesellschaft. Das ist nicht mehr akzeptabel."

Zwayer hatte sich als Reaktion vom Tagesgeschäft zurückgezogen, er leitet vorerst keine Spiele mehr und erwägt, seine Karriere zu beenden. Seine Entscheidung diesbezüglich ist noch offen.

"Er hat als Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter einen sehr guten Weg hinter sich und es bis in die internationale Spitze gebracht", sagte Fröhlich: "Er hat auf diesem Weg auch hervorragende Spiele geleitet. Wir wünschen uns und würden uns freuen, wenn Felix Zwayer uns und dem Fußball als Schiedsrichter erhalten bleibt."

V.Allen--TNT

Empfohlen

Neuer-Debatte: Löw signalisiert Verständnis für Nagelsmann

Joachim Löw (66) hat sich in die WM-Debatte um Manuel Neuer eingeschaltet - und sein Verständnis signalisiert, sollte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Torwart von Bayern München nicht mit zur Titelmission in den USA, Mexiko und Kanda nehmen. Ein Bundestrainer müsse "auch Entscheidungen treffen, die die ganze Mannschaft betreffen" und "die manchmal auch unpopulär sind", sagte Löw am Rande der Champions-League-Partie zwischen Bayern und Real Madrid am Mittwoch bei DAZN.

Ekitiké verpasst die WM - noch keine offizielle Diagnose

Die Verletzung des früheren Frankfurter Stürmers Hugo Ekitiké ist wie befürchtet so schwerwiegend, dass er die Fußball-WM im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada verpasst. Dies bestätigte der französische Nationaltrainer Didier Deschamps am Mittwoch. Ekitiké war am Dienstag beim Aus des FC Liverpool im Viertelfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain verletzt ausgewechselt worden. Laut Medienberichten handelt es sich um einen Achillessehnenriss.

Real-Hit: Kompany verzichtet auf Musiala

Trainer Vincent Kompany verzichtet auch im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid (21.00 Uhr/DAZN) zunächst auf Jamal Musiala. Der Nationalspieler, der vor seinem 50. Einsatz in der Königsklasse steht, sitzt beim Kracher gegen den Rekordsieger wie im Hinspiel (2:1) zunächst auf der Bank. An seiner Stelle gibt der rechtzeitig von einer Knieblessur genesene Serge Gnabry die Zehn.

Schmerzen im Handgelenk: Verletzungssorgen bei Alcaraz

Der spanische Tennisstar Carlos Alcaraz hat weniger als sechs Wochen vor Beginn der French Open einen gesundheitlichen Rückschlag kassiert. Wie der Weltranglistenzweite am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bekannt gab, ist sein ATP-Heimspiel in Barcelona aufgrund von Schmerzen im rechten Handgelenk vorzeitig beendet. Wie lange Alcaraz pausieren muss und ob der Griff nach dem Titel-Hattrick beim zweiten Grand Slam des Jahres in Paris (24. Mai bis 7. Juni) in Gefahr ist, ist unklar.

Textgröße ändern: