The National Times - Para-Langläufer Maier gewinnt Silber - Kazmaier holt Bronze

Para-Langläufer Maier gewinnt Silber - Kazmaier holt Bronze


Para-Langläufer Maier gewinnt Silber - Kazmaier holt Bronze
Para-Langläufer Maier gewinnt Silber - Kazmaier holt Bronze

Skilangläufer Marco Maier hat bei den Paralympischen Winterspielen in Peking seine zweite Silbermedaille gewonnen. Der 22 Jahre alte Oberstdorfer musste sich im Sprint-Finale der stehenden Klasse nur dem Franzosen Benjamin Daviet geschlagen geben. Die 15-jährige Linn Kazmaier lief in der Sehbehinderten-Klasse mit Guide Florian Baumann zu Bronze.

Textgröße ändern:

"Ich habe ein unglaubliches Gefühl", sagte Maier, der seinen knappen Vorsprung vor dem Ukrainer Grigori Wowtschinski auf der Zielgerade behauptete: "Es hätte noch alles passieren können." Zuvor hatte der Kurzstreckenspezialist verhalten begonnen. Bei widrigen Bedingungen auf nassem Schnee lief er dann bis auf den zweiten Rang vor, Daviet war jedoch bereits enteilt.

"Das ist der Maier-Turbo", sagte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverband (DBS): "Das war eine starke läuferische aber auch taktische Leistung." Zuvor hatte Maier in Zhangjiakou bei seinem Debüt den zweiten Platz im Biathlon-Sprint erreicht.

Kazmaier, die im Biathlon-Sprint und über die Langdistanz im Langlauf bereits die Silbermedaille gewonnen hatte, kam deutlich hinter der siegreichen Österreicherin Carina Edlinger und Oxana Schischkowa aus der Ukraine ins Ziel. "Es war wieder eine sensationelle Leistung", sagte Beucher. Biathlon-Siegerin Leonie Walter landete mit Guide Pirmin Strecker im gleichen Rennen auf dem vierten Rang.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"

Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Donnerstag mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden."

Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern

Ehrenpräsident Uli Hoeneß erwartet einen langfristigen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeneß auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.

Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"

Uli Hoeneß sieht den geplanten Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem angedrohten Boykott der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zum Scheitern verurteilt. "Ich persönlich glaube, dass die Europäer noch gar nicht wissen, wie stark sie eigentlich sind. Einen Wettbewerb ohne Europäer kannst du in die Tonne treten", sagte Bayern Münchens Ehrenpräsident am Rande des Trainingslagers am Tegernsee: "Wenn die Europäer wirklich einig sind, wenn sie konsequent daran arbeiten, dann wird Herr Infantino mit diesem Plan nicht durchkommen."

Textgröße ändern: