The National Times - FC Bayern im Viertelfinale: "Das war ein Statement"

FC Bayern im Viertelfinale: "Das war ein Statement"


FC Bayern im Viertelfinale: "Das war ein Statement"
FC Bayern im Viertelfinale: "Das war ein Statement"

Nach dem eindrucksvollen Schützenfest hatte Manuel Neuer nichts zu mäkeln. "Das war ein Statement", sagte der Kapitän des FC Bayern München nach einem Sieg, der den Einzug in das Viertelfinale der Champions League aussehen ließ wie einen Spaziergang. Das 7:1 (4:0) des deutschen Rekordmeisters gegen RB Salzburg verschaffte den Münchner aber auch große Erleichterung.

Textgröße ändern:

"Wenn wir jetzt hier ausscheiden, haben wir aber drei ganz traurige Monate vor uns. Dann wäre von außen und von innen schon der ein oder andere Stein umgedreht worden, und zu Recht", sagte Thomas Müller bei Amazon Prime. Müller trug mit zwei Treffern (54./83.) aber selbst seinen Teil dazu bei, dass den Bayern ein "enorm wichtiger" Sieg gelang.

Hauptverantwortlich war wieder mal Robert Lewandowski, der 23 Minuten nach Spielbeginn einen Hattrick erzielt hatte - schneller war dies in der Champions League noch keinem Spieler gelungen. Die ersten beiden Treffer erzielte der Pole durch an ihm verschuldete Foulelfmeter (12. und 21.), der dritte (23.) war sein 86. im 104. Champions-League-Spiel - schneller hat noch kein Spieler diese Marke erreicht.

Für die Münchner trafen außerdem Serge Gnabry (31.) und Leroy Sane (85.), die erste herausragende Szene des Spiels hatten freilich die sehr mutigen Salzburger besessen: Ehe die Bayern ihr Offensiv-Feuerwerk zünden konnte, hatte der zurückgeeilte Kingsley Coman mit einer Grätsche die Führung der Gäste durch Karim Adeyemi verhindern müssen (3.). Auch danach gab es ab und an bedenklich große Löcher in der Münchner Abwehr, die aber nur Maurits Kjaergaard nutzen konnte (71.).

Die Bayern stehen zum 20. Mal im Viertelfinale der Champions League, seit dem Finalsieg 2013 gegen Borussia Dortmund hatten sie es nur 2019 verpasst. Die Runde der letzten Acht wird am 18. März ausgelost. Die Spiele werden am 5./6. April sowie am 12./13. April ausgetragen.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale

Novak Djokovic hat nach einer Disqualifikation von Gegner Daniil Medwedew seine beeindruckende Siegesserie beim ATP-Turnier in Peking fortgesetzt. Djokovic lag im zweiten Satz mit 7:5, 5:3 in Führung und bereits klar auf Finalkurs, als Medwedew für einen Eklat sorgte. Der Russe schlug frustriert einen Ball in Richtung des Publikums, traf damit einen Zuschauer im Gesicht und wurde schließlich disqualifiziert.

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner

US-Open-Sieger Alexander Zverev hat auf der Jagd nach dem ersten Platz in der Tennis-Weltrangliste einen Dämpfer kassiert, die Erfüllung seines Traums aber noch immer vor Augen. In der aktuellen Weltrangliste vom Montag kommt Zverev auf 9720 Punkte - von Jannik Sinner (11.000 Punkte) trennen ihn damit noch 1280 Zähler. Durch das Viertelfinalaus gegen Novak Djokovic in Peking verpasste es Zverev, sich noch näher an den italienischen Branchenführer heranzupirschen.

Textgröße ändern: