The National Times - Dank Lewandowski-Hattrick: Bayern stürmt ins Viertelfinale

Dank Lewandowski-Hattrick: Bayern stürmt ins Viertelfinale


Dank Lewandowski-Hattrick: Bayern stürmt ins Viertelfinale
Dank Lewandowski-Hattrick: Bayern stürmt ins Viertelfinale

Mit einer Gala von Weltfußballer Robert Lewandowski und einem wahren Offensiv-Feuerwerk ist Rekordmeister Bayern München ins Viertelfinale der Champions League spaziert. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen RB Salzburg zeigte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann beim souveränen 7:1 (4:0) überhaupt keine Nerven und hielt auch dank eines Lewandowski-Hattricks innerhalb von elf Minuten den Traum vom Königsklassen-Triumph am Leben.

Textgröße ändern:

Beim Comeback von Kapitän Manuel Neuer sorgte Torjäger Lewandowski mit einem Elfmeter-Doppelpack (12./21.) und seinem insgesamt 85. Treffer in der Champions League (23.) schnell für klare Verhältnisse. Serge Gnabry erhöhte noch vor der Pause (31.) und machte das 1:1 aus dem Hinspiel endgültig vergessen.

Nach dem Seitenwechsel traf zunächst Thomas Müller (54.). Joker Maurits Kjaergaard (71.) gelang mit einem Hammer ins kurze Kreuzeck noch der Ehrentreffer, ehe Müller (83.) mit seinem 52. Treffer im 132. Königsklassenspiel und Leroy Sane (86.) nachlegten.

Vor Anpfiff überraschte Nagelsmann mit seiner Startelf. Der 34-Jährige schickte eine Dreierkette und reichlich Offensivpower in das bislang wichtigste Spiel der Saison. Nicht unter den 25.000 Zuschauern in der Allianz Arena war Bayerns Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn. Der positiv auf Corona getestete "Titan" musste in den eigenen vier Wänden zusehen, wie Rückkehrer Neuer mit seinem 104. Champions-League-Spiel für die Bayern an ihm vorbeizog.

Im Tor erlebte Neuer, der wegen einer Meniskus-OP die vergangenen fünf Pflichtspiele verpasst hatte, einen ruhigen Abend. Verlieren verboten war die Devise der Münchner, dafür vertraute Nagelsmann auf nur drei nominelle Defensivspieler.

Und das Risiko zahlte sich aus, obwohl die Bayern-Verteidigung nach zwei Minuten schon in die Bredouille kam. Kingsley Coman musste nach einem Konter bei einer Großchance von Nicolas Capaldo in letzter Sekunde grätschend zur Rettung eilen. Zuvor war Lewandowski nach nur wenigen Sekunden noch aus guter Position am deutschen RB-Torhüter Philipp Köhn gescheitert.

Nachdem die Bayern in der Anfangsphase durchaus ihre Mühen mit der Pressing-Maschine aus der Mozartstadt hatten, machte Lewandowski wieder den Unterschied. Zweimal vernaschte der Pole den Salzburger Maximilian Wöber im Strafraum mustergültig, zweimal konnte ihn dieser nur mit einem Foul stoppen, zweimal verlud "Lewa" Köhn eiskalt.

Der "krasse Außenseiter", wie der deutsche RB-Trainer Matthias Jaissle den österreichischen Serienmeister vor dem Spiel bezeichnet hatte, war schnell chancenlos. Der Bayern-Express rollte unaufhaltsam, auch Jung-Nationalspieler Karim Adeyemi blieb in der Salzburg-Offensive unauffällig.

Es war erst etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt, als Kingsley Coman den völlig freistehenden Gnabry rechts im Strafraum bediente. Der Nationalspieler ließ Köhn mit einem Flachschuss keine Chance und durfte zur Halbzeitpause bereits Feierabend machen.

Die Bayern schalteten in der Folge zwei Gänge zurück, setzten aber trotzdem immer wieder Nadelstiche. Nach einer schönen Kombination versenkte Müller einen Schuss aus 15 Metern mit seinem schwachen linken Fuß unhaltbar im rechten Eck - und legte kurz vor Schluss erneut mit links nach. Sane setzte den Schlusspunkt.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

Tschechische Siegerin garantiert: Muchova und Noskova im Finale

Nächste tschechische Siegerin garantiert: Karolina Muchova und Linda Noskova treffen im Finale von Wimbledon aufeinander. Erst setzte sich Muchova in einem Nervenkrimi über 2:35 Stunden 6:2, 1:6, 7:6 (12:10) gegen Coco Gauff aus den USA durch, im Anschluss folgte Linda Noskova ihrer Landsfrau durch ein 6:4, 6:4 gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk in das Endspiel am Samstag (nicht vor 17.00 Uhr MESZ/Prime Video).

43-km-Solo: Pogacar fliegt auf Tourmalet-Etappe in Gelb

Tadej Pogacar riss die Arme in die Luft und verneigte sich nach seinem Mega-Solo noch auf dem Rad vor den begeisterten Fans. Der Ausnahmekönner aus Slowenien hat seinem Rivalen Jonas Vingegaard auf der sechsten Etappe der Tour de France eine heftige Niederlage zugefügt. Vor den Augen von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron flog Pogacar beim großen Pyrenäen-Showdown mit der Überfahrt des legendären Tourmalet zurück ins Gelbe Trikot.

Wimbledon: Muchova nach Nervenkrimi erste Finalistin

Karolina Muchova ist nach einem Nervenkrimi in das Finale von Wimbledon eingezogen und greift nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel. Die 29 Jahre alte Tschechin setzte sich am Donnerstag auf dem Centre Court 6:2, 1:6, 7:6 (12:10) gegen Coco Gauff aus den USA durch. Im Endspiel trifft Muchova nun auf ihre Landsfrau Linda Noskova oder die Ukrainerin Marta Kostjuk.

An Mourinhos Seite: Khedira wird Co-Trainer bei Real

Die Rückkehr von Rio-Weltmeister Sami Khedira zum spanischen Rekordchampion Real Madrid ist nach SID-Informationen perfekt. Der 77-malige Nationalspieler stößt zur kommenden Saison als Co-Trainer von Neu-Chefcoach José Mourinho zu den kriselnden Königlichen und soll als Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Verein fungieren. Das berichtete am Donnerstag auch die Süddeutsche Zeitung.

Textgröße ändern: