The National Times - Haftstrafen für Valcke und Al-Khelaifi beantragt

Haftstrafen für Valcke und Al-Khelaifi beantragt


Haftstrafen für Valcke und Al-Khelaifi beantragt
Haftstrafen für Valcke und Al-Khelaifi beantragt

Das Schweizer Bundesstrafgericht in Bellinzona hat in einer Berufungsverhandlung 35 Monate Haft für den früheren FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke wegen möglicher Korruption bei der Vergabe von Medienrechten an Weltmeisterschaften gefordert. Nasser Al-Khelaifi, Präsident des französischen Topklubs Paris St. Germain und Chef der Medien-Gruppe beIn, soll für 28 Monate ins Gefängnis.

Textgröße ändern:

Anders als beim weitgehenden Freispruch der beiden im Oktober 2020 beantragte Bundesanwältin Cristina Castellote keine "teilbedingten" Freiheitsstrafen. Valcke und Al-Khelaifi waren in erster Instanz um Haftstrafen herumgekommen. Al-Khelaifi wurde damals freigesprochen, Valcke erhielt in einem angehängten Verfahren eine Bewährungsstrafe.

Al-Khelaifi steht im Verdacht, sich durch Geschenke an Valcke die Übertragungsrechte etwa an den Weltmeisterschaften 2026 und 2030 gesichert zu haben. Unter anderem soll er Valcke den mietfreien Zugang zu einer Luxusimmobilie gewährt haben. Valcke musste sich wegen angeblicher "passiver Bestechung" und "mehrfacher qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung" verantworten. Er wurde verdächtigt, Übertragungsrechte im Austausch für Bestechungsgelder vergeben zu haben.

In einem angehängten Verfahren hatte Valcke wegen Urkundenfälschung eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen auf Bewährung erhalten. Vom Vorwurf der "privaten Korruption" wurde der 61-Jährige, der 1,25 Millionen Euro vom griechischen Geschäftsmann Dinos Deris erhalten hatte, um angeblich bestimmte Medienpartner zu bevorzugen, damals freigesprochen.

A.Little--TNT

Empfohlen

Als Tribünengast: Infantino hält an Irans WM-Teilnahme fest

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat inmitten der WM-Debatte ein Testspiel des Iran in der Türkei besucht - und abermals versichert, dass das Land an dem Turnier im Sommer teilnehmen soll. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, tauchte der Chef des Fußball-Weltverbandes am Dienstag unangekündigt bei der Partie in Antalya zwischen dem iranischen Nationalteam und Costa Rica auf.

Infantino als Tribünengast bei Irans WM-Testspiel

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat inmitten der Debatte um die WM-Teilnahme ein Testspiel des Iran in der Türkei besucht. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, tauchte der Chef des Fußball-Weltverbandes am Dienstag unangekündigt kurz vor dem Anpfiff der Partie in Antalya zwischen dem iranischen Nationalteam und Costa Rica auf. Infantino äußerte sich jedoch nicht gegenüber der Presse, die auf der Tribüne auf Abstand gehalten wurde.

DFB-Frauen: Cerci und Zicai kehren zurück - Bühl fehlt weiter

Die deutschen Fußballerinnen gehen mit bewährten Kräften in den Qualifikations-Doppelpack gegen Österreich. Einzig Selina Cerci und Cora Zicai kehren in das 23-köpfige Aufgebot von Christian Wück zurück, Leistungsträgerin Klara Bühl muss wegen ihrer Muskel-Sehnenverletzung weiter pausieren. Auf Bundesliga-Toptorschützin Vanessa Fudalla verzichtet der Bundestrainer auch bei den WM-Qualifikationsspielen am 14. April in Nürnberg (18.15 Uhr) und vier Tage später in Ried (18.00 Uhr).

Ricken zu Schlotterbeck: "Aussagen sind nachvollziehbar"

Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hat Verständnis für die Äußerungen von Nico Schlotterbeck und erneut betont, dass der Verein weiter an einer Vertragsverlängerung mit dem Nationalspieler arbeitet. "Nicos Aussagen sind nachvollziehbar. Wir haben weder einen Durchbruch, noch eine Einigung bestätigt, daher hat uns eher die jüngste Berichterstattung überrascht", sagte Ricken auf SID-Anfrage.

Textgröße ändern: