The National Times - Hoffenheim nach Sieg in Köln auf Champions-League-Kurs

Hoffenheim nach Sieg in Köln auf Champions-League-Kurs


Hoffenheim nach Sieg in Köln auf Champions-League-Kurs
Hoffenheim nach Sieg in Köln auf Champions-League-Kurs

Nach einem weiteren Erfolg gegen den Lieblingsgegner kann die TSG Hoffenheim von der Champions League träumen. Beim 1. FC Köln gewann die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß verdient mit 1:0 (0:0) und sprang mit nun 43 Punkten auf den vierten Tabellenplatz. Für die achtplatzierten Kölner (36) war es dagegen ein Dämpfer im Rennen um die internationalen Plätze.

Textgröße ändern:

Stefan Posch (61.) köpfte die TSG zum achten Sieg nacheinander gegen den FC. Kölns bislang letzter Erfolg in der Liga gegen Hoffenheim gelang im April 2015 - damals erzielte der heutige Kapitän Jonas Hector spät den Siegtreffer.

Am Sonntag fehlte Hector dem FC, der frühere Nationalspieler hatte sich am Morgen wegen persönlicher Gründe abgemeldet. Ohne seinen "wichtigsten Spieler" (FC-Trainer Steffen Baumgart) hatte Köln vor 37.500 Zuschauern zunächst Probleme, sein druckvolles Spiel aufzuziehen.

Die ersten guten Möglichkeiten hatte Hoffenheim - doch Ihlas Bebou (20.) köpfte den Ball zunächst freistehend über das Tor, dann zögerte er frei vor Marvin Schwäbe zu lange (25.) und kam kurz darauf nicht am Kölner Torhüter vorbei (37.). Wenig später vergab Kölns Torjäger Anthony Modeste die große Chance zur Führung: Der Franzose verzog nach einer Hereingabe von Dejan Ljubicic (41.).

In der zweiten Halbzeit waren 23 Sekunden gespielt, als Bebou den Ball aus fünf Metern an den Pfosten des Kölner Tors köpfte. Nicht nur in dieser Szene hatte die neuformierte Defensive des FC Probleme. Für Hector spielte Jannes Horn auf der linken Abwehrseite. Der zuletzt starke Abwehrchef Timo Hübers, der wegen einer Corona-Infektion ausfiel, wurde durch Jeff Chabot ersetzt.

Hoffenheim ließ eine aussichtsreiche Kontersituation ungenutzt (51.), dann musste plötzlich Kevin Akpoguma gegen Ljubicic (52.) in höchster Not klären. Das Spiel wurde zunehmend hektisch, beide Teams leisteten sich viele Ballverluste und Ungenauigkeiten. An Einsatz aber mangelte es nicht, den glücklosen Bebou ersetzte Hoeneß durch Georginio Rutter (56.). Modestes Treffer (59.) zählte wegen einer deutlichen Abseitsstellung nicht.

Kurz darauf schlug Posch zu, eine Flanke von Nationalspieler David Raum köpfte der Österreicher zur Führung ins Tor. Köln musste nun mehr riskieren, die nächste riesige Chance aber hatte Hoffenheim, Christoph Baumgartner (67.) schoss den Ball an den Pfosten. Weil die TSG weiterhin nachlässig mit ihren Möglichkeiten umging, blieb der FC im Spiel. Die Kölner Schlussoffensive mit großen Möglichkeiten durch Sebastian Andersson (90.) und Tim Lemperle (90.+1) wurde nicht belohnt.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Eisbären droht Aubin-Abschied: Meistertrainer nach Bern?

Den Eisbären Berlin droht nach dem zwölften Titelgewinn der Abschied ihres Meistermachers. Der Kanadier Serge Aubin soll neuer Trainer beim Schweizer Traditionsklub SC Bern werden. Das berichtete das Portal watson.ch. Aubin führte die Eisbären mit dem entscheidenden 4:1-Sieg am Sonntag gegen die Adler Mannheim zur fünften Meisterschaft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in sechs Jahren. Der Erfolgstrainer hat mit Berlin noch keine Playoff-Serie verloren.

Frauen-Bundesliga plant Investitionen bis zu 800 Millionen

Die Frauen-Bundesliga will nach den geplatzten Verhandlungen mit dem DFB mit massiven Investitionen die Weichen in Richtung Zukunft stellen. "Wir werden sehr wahrscheinlich zwischen 700 und 800 Millionen Euro in den nächsten acht Jahren investieren", sagte Katharina Kiel, Präsidentin des neu gegründeten Ligaverbandes FBL, dem kicker und fügte an: "Was der DFB investieren wollte, steht in einer sehr großen Differenz dazu."

NHL-Playoffs: Sturm verliert wildes erstes Spiel

Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist mit den Minnesota Wild mit einer wilden Niederlage ins Viertelfinale der NHL-Playoffs gestartet. Gegen Titelkandidat Colorado Avalanche hieß es nach 60 spektakulären Minuten 6:9. Gleich 14 verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein - der 30 Jahre alte Sturm gehörte nicht dazu.

NBA: Schröder nach Krimi weiter, Wagners raus

Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers die Nerven behalten und die zweite Runde der NBA-Playoffs erreicht. Die Cavs gewannen das alles entscheidende siebte Spiel gegen die Toronto Raptors 114:102. Für Orlando Magic war ohne den verletzten Basketball-Weltmeister Franz Wagner dagegen Endstation.

Textgröße ändern: