The National Times - Forster holt im Super-G ihr zweites Silber

Forster holt im Super-G ihr zweites Silber


Forster holt im Super-G ihr zweites Silber
Forster holt im Super-G ihr zweites Silber

Fahnenträgerin Anna-Lena Forster hat bei den Paralympischen Spielen in Peking zum zweiten Mal Silber geholt. Einen Tag nach ihrem zweiten Rang in der Abfahrt landete die Monoskifahrerin auch im Super-G hinter der Japanerin Momoka Muraoka, diesmal fehlte allerdings nur eine Winzigkeit von elf Hundertsteln zum Sieg. Für Forster ist es die siebte Medaille bei Winterspielen, erstmals landete sie bei den Paralympics im Super-G auf dem Podest.

Textgröße ändern:

"Ich ärgere mich ein bisschen, es war so knapp", sagte die 26-Jährige: "Ich hätte noch viel besser fahren können. Ich habe einiges liegen lassen, da ärgere ich mich über mich selber. Aber hey, es ist nochmal eine Medaille, das ist doch auch cool." Forster lag bis zur letzten Zwischenzeit leicht in Führung, doch im flacheren Schlussabschnitt zog die Japanerin noch vorbei.

Der Vierfach-Weltmeisterin bleiben nun noch drei weitere Chancen auf Edelmetall, in die wetterbedingt um einen Tag vorgezogene Super-Kombination geht sie am Montag als Topfavoritin. In dieser Disziplin triumphierte sie sowohl vor vier Jahren in Pyeongchang als auch im Januar bei der WM in Lillehammer. "Ich bin parat für die Super-Kombination", kündigte Forster schonmal an.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Dank Gidsel-Show: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Tor-Show quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an

Der Slowene Aleksander Ceferin will im kommenden Jahr für eine vierte und letzte Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) kandidieren. Wie der Verband am Donnerstag bestätigte, hat der 58-Jährige den Chefs der 55 UEFA-Mitgliedsverbände bei einem Treffen in Berlin mitgeteilt, dass er sich beim Kongress am 22. April 2027 in Astana/Kasachstan erneut zur Wahl stellen werde.

Textgröße ändern: