The National Times - St. Pauli bleibt an Darmstadt dran - HSV und Schalke verlieren an Boden

St. Pauli bleibt an Darmstadt dran - HSV und Schalke verlieren an Boden


St. Pauli bleibt an Darmstadt dran - HSV und Schalke verlieren an Boden
St. Pauli bleibt an Darmstadt dran - HSV und Schalke verlieren an Boden

Der FC St. Pauli hat im Aufstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga nachgelegt. Die Hamburger siegten im Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 3:1 (3:0) und zogen mit 47 Punkten mit Tabellenführer Darmstadt 98 gleich. Einen herben Rückschlag in der Spitzengruppe kassierte hingegen Verfolger Schalke 04. Die Königsblauen (41 Zähler) unterlagen trotz eines Dreierpacks von Tor-Garant Simon Terodde mit 3:4 (2:2) gegen Hansa Rostock.

Textgröße ändern:

Auch der Hamburger SV büßte weiter an Boden ein. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter unterlag drei Tage nach dem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals beim 1. FC Nürnberg mit 1:2 (1:1) und hat neun Spieltage vor Saisonende sechs Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Ludovit Reis (25.) verhinderte die vierte Saisonniederlage des HSV nicht. Pascal Köpke (15.) und Tim Handwerker (88.) trafen für Nürnberg. Die Franken zogen durch den dritten Sieg in Folge an den Norddeutschen vorbei und sind nun Vierter.

Im Abstiegskampf feierte der SV Sandhausen einen wichtigen Sieg. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz gewann gegen Hannover 96 mit 3:1 (2:1). Dadurch kletterte die schlechteste Heim-Mannschaft der Liga mit dem erst zweiten Dreier auf heimischen Platz auf Rang 13, 96 bleibt Zwölfter.

Daniel Kyereh war in Hamburg als zweifacher Torschütze der Wegbereiter für St. Pauli. In der 14. Minute war er per Direktabnahme erfolgreich, in der 25. Minute wurde der Treffer nach Videobeweis gegeben. Simon Makienok (35.) erhöhte auf 3:0 für die Gastgeber, die das Spiel klar dominierten. Philipp Hofmann (66.) gelang das Ehrentor für die Badener. Unter der Woche waren beide Teams im Viertelfinale des DFB-Pokals knapp gescheitert.

Auf Schalke war Terodde in der 33., 43. und 83. Minute jeweils per Kopf erfolgreich. Svante Ingelsson (25.), John Verhoek (40.), Pascal Breier (56.) und Nils Fröling (90.+5) sorgten aber für den überraschenden Erfolg der Mecklenburger.

In Sandhausen schoss Chima Okoroji (7.) die Gastgeber mit einer direkt verwandelten Ecke in Führung. Marcel Franke (19., Eigentor) erhöhte. Der Anschlusstreffer gelang Sebastian Stolze (22.). Janik Bachmann (83.) beseitigte letzte Zweifel am SVS-Sieg.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Eisschnellläufer Maly: "Absolut gar kein Vertrauen mehr"

Eisschnellläufer Felix Maly sieht sich und seine Teamkollegen dem Präsidium der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft zunehmend hilflos ausgesetzt. Der 32-Jährige hofft auf einen Hebel durch das Sportfördergesetz, das noch vor der Sommerpause den Bundestag passieren soll.

FC Bayern: Gnabry trainiert erstmals mit Ball

Der verletzte Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry hat auf dem Weg zu seinem Comeback einen weiteren Schritt gemacht. Der 30 Jahre alte Star des FC Bayern absolvierte am Dienstag mit Rehatrainer Simon Martinelli erstmals eine individuelle Einheit mit dem Ball, nachdem er zuvor auf dem Trainingsgelände der Münchner an der Säbener Straße Lauf- und Mobilisationsübungen gemacht hatte.

Denk: Lipowitz und Evenepoel bei der Tour "gleichberechtigt"

Der deutsche Radsportstar Florian Lipowitz und der belgische Olympiasieger Remco Evenepoel werden laut Ralph Denk bei der Tour de France als Doppelspitze konfliktfrei zusammenarbeiten. "Ich bin überzeugt, dass das sehr gut funktioniert und wir da gar nicht so viel korrigieren müssen", sagte der Teamchef des Rennstalls Red-Bull-Bora-hansgrohe bei einer Medienrunde am Dienstag.

Drei Satzbälle vergeben: Erstrunden-Aus für Lys in Bad Homburg

Keine Überraschung bei der Generalprobe: Eva Lys reist mit einer Enttäuschung im Gepäck zum Rasen-Klassiker nach Wimbledon. Die Weltranglisten-77. verlor in Bad Homburg ihr Erstrundenmatch gegen die abgezockte US-Amerikanerin Emma Navarro mit 6:7 (6:8), 3:6 - weil sie einige Chancen liegen ließ.

Textgröße ändern: