The National Times - FC Bayern: Kein Sieg bei Königsklassen-Generalprobe

FC Bayern: Kein Sieg bei Königsklassen-Generalprobe


FC Bayern: Kein Sieg bei Königsklassen-Generalprobe
FC Bayern: Kein Sieg bei Königsklassen-Generalprobe

Bayern München hat bei seiner Königsklassen-Generalprobe ein Erfolgserlebnis verpasst. Im umkämpften Bundesliga-Topspiel gegen den Dritten Bayer Leverkusen musste sich der deutsche Fußball-Rekordmeister mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon prime) ist für die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen RB Salzburg dagegen ein Sieg Pflicht (Hinspiel 1:1). Dafür ist aber eine Steigerung nötig.

Textgröße ändern:

Niklas Süle brachte die Bayern vor 25.000 Zuschauern in der 18. Minute in Führung. Thomas Müller glich für die Werkself in der 36. Minute per Eigentor aus. Es war das erste Mal in Müllers erfolgreicher Karriere, dass er in der Bundesliga ins eigene Tor traf.

Bayern, das schon das dritte Spiel in der Rückrunde nicht gewonnen hat, baute den Vorsprung an der Spitze dennoch vorübergehend auf neun Punkte vor Dortmund aus. Der BVB hat allerdings noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Für die Werkself war es ein wichtiger Punkt und ein Achtungserfolg im spannenden Kampf um die Champions-League-Plätze.

Nach Solidaritätsbekundungen für die Ukraine - die Bayern liefen unter anderem mit gelben und blauen Jacken in die Arena ein - entwickelte sich ein offenes Spiel. Ein Offensivspektakel wie im Hinspiel vor der Pause gab es zunächst aber nicht. Da hatten die Bayern schon nach 37 Minuten 5:0 geführt.

Die überlegenen Münchner taten sich gegen gut gestaffelte Leverkusener zu Beginn schwer. Erstmals gefährlich wurde es deshalb nach einem Freistoß, doch Robert Lewandowski schoss Müller an (16.). Auch die Führung fiel nach einem Standard. Nachdem Bayer-Keeper Lukas Hradecky eine Ecke unterlief, nutzte Süle die Konfusion mit einem wuchtigen Schuss aus kurzer Distanz aus.

Leverkusen, dass durch Amine Adli (8.) die erste Chance des Spiels hatte, stand danach unter Druck. Doch in eine Phase, in der die Bayern scheinbar alles im Griff hatten, sorgte Müller unbedrängt nach einem Freistoß durch Kerem Demirbay und einem Missverständnis mit Torhüter Sven Ulreich für den Ausgleich. Danach wackelten die Bayern mehrmals bedenklich und hatten viel Glück, dass Adli frei nur den Pfosten traf und Ulreich glänzend gegen Charles Aranguiz rettete.

Kurz nach der Pause war es dann Hradecky, der gegen Jamal Musiala parierte. Überhaupt hatten die Bayern wieder mehr Kontrolle, so scheiterte der eingewechselte Marcel Sabitzer freistehend an Hradecky. Ansonsten fehlte zu oft die Entschlossenheit. Bayer blieb bei Kontern immer gefährlich.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Klopp: "Grillfeuer" soll Flächenbrand entfachen

Jürgen Klopp hat den Trainingsplatz vor seinem Debüt als Bundestrainer spontan in einen Medienraum verwandelt und für seinen Start noch einmal die Richtung vorgegeben. "Ich gehe für die Jungs durchs Feuer", versprach der neue Bundestrainer vor seinem Einstand am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Amsterdam gegen die Niederlande. Ein "kleines Grillfeuer" habe er bereits entfacht innerhalb der Nationalmannschaft, witzelte der 59-Jährige, nun will er an jenem Flächenbrand arbeiten, der das ganze Land entflammen soll.

Xavi elektrisiert - van Dijk will Klopps Debüt vermiesen

Der neue Bondscoach Xavi Hernández fiebert seinem Auftakt im Nations-League-Duell gegen die DFB-Elf entgegen. "Ich freue mich sehr. Wir spielen gegen Deutschland, eine Topmannschaft. Es ist ein schöner Beginn, eine tolle Herausforderung zum Start", sagte der niederländische Nationaltrainer vor der Partie am Donnerstag in Amsterdam (20.45 Uhr/RTL): "Ich kann die Rivalität spüren."

Kimmich: Fans sollen "stolz auf Deutschland sein"

Joshua Kimmich will beim Neustart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp die nach drei WM-Pleiten in Serie enttäuschten Fans zurückgewinnen. "Wir werden alles dafür tun, den Menschen wieder Freude zu bereiten", versprach der DFB-Kapitän bei RTL/Sky und betonte: "Es soll wieder das Gefühl entstehen, mit der Nationalmannschaft mitzufiebern und sich mit ihr identifizieren zu können. Wir wollen den Menschen einen Grund geben, stolz auf Deutschland zu sein."

DLRG: 101 Badetote allein im Juni - im Sommer mehr Badetote als im Vorjahr

In den Sommermonaten hat es in Deutschland zwölf Badetote mehr gegeben als im Sommer 2025. Wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Mittwoch in Bad Nenndorf mitteilte, ertranken zwischen Ende Mai und dem Ende der Sommerferien 248 Menschen. Besonders viele Tote gab es demnach im Juni, als 101 Menschen ertranken. Lediglich im Juni 2003 hatte es demnach mehr Badetote gegeben.

Textgröße ändern: