The National Times - Olympiasiegerin Herrmann gewinnt Sprint in Kontiolahti - Kühn wird Dritter

Olympiasiegerin Herrmann gewinnt Sprint in Kontiolahti - Kühn wird Dritter


Olympiasiegerin Herrmann gewinnt Sprint in Kontiolahti - Kühn wird Dritter
Olympiasiegerin Herrmann gewinnt Sprint in Kontiolahti - Kühn wird Dritter

Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann hat ihre ausgezeichnete Form bestätigt und auch den Sprint von Kontiolahti gewonnen. Fast genau einen Monat nach der Einzel-Goldmedaille in Peking war die 33-Jährige auch im ersten individuellen Rennen nach den Winterspielen trotz einer Strafrunde nicht zu schlagen. Herrmann blieb genau fünf Sekunden vor Tiril Eckhoff (1 Fehler) aus Norwegen und feierte damit ihren achten Weltcupsieg.

Textgröße ändern:

"Eigentlich mag ich die Strecke ja nicht so. Aber irgendwie gelingen mir hier oft ganz gute Rennen", sagte Herrmann, die sich einen Fehler im Stehendschießen leistete: "Ich hatte daheim eine gute Erholung, bin mit guten Gedanken hergefahren, hatte gute Beine und ein richtig gutes Material unter den Füßen." Auch vor zwei Jahren hatte die Sportsoldatin den Sprint in Kontiolahti für sich entschieden.

Die fehlerfreie Vanessa Voigt kam nach einem starken Rennen über 7,5 km mit 16,7 Sekunden Rückstand als Sechste ins Ziel. Für die 24-Jährige war es das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere, nachdem sie im olympischen Einzel schon mit Rang vier aufgezeigt hatte. Vanessa Hinz traf ebenfalls all ihre zehn Schüsse und rundete ein starkes Mannschaftsergebnis für den Deutschen Skiverband (DSV) als Zwölfte (+33,7) ab.

Damit haben die deutschen Skijägerinnen eine ausgezeichnete Ausgangsposition für den Verfolger am Sonntag (12.45 Uhr). Franziska Hildebrand (1/+1:15,1 Minuten) wurde 28., Franziska Preuß schaffte es nach drei Schießfehlern (+1:24,5) genauso wie Janina Hettich nicht in die Top 30.

Auch die Männer durften sich über einen Podestplatz freuen. Johannes Kühn, der im Dezember den Sprint in Hochfilzen für sich entschieden hatte, landete mit einer Strafrunde auf dem dritten Platz. Der französische Gesamtweltcupführende Quentin Fillon Maillet blieb fehlerfrei und holte in Abwesenheit von Superstar Johannes Thingnes Bö im Rennen über 10 km souverän seinen sechsten Saisonsieg.

Zweiter wurde der Norweger Filip Fjeld Andersen (0/+18,3), Kühn hat mit einem Rückstand von 29,7 Sekunden eine gute Ausgangslage für das Jagdrennen am Sonntag (14.40 Uhr/beide ZDF und Eurosport). Auch Philipp Nawrath (1/+34,8) durfte als Siebter zufrieden sein, Erik Lesser (1/+49,6) landete auf dem zwölften Platz.

Etwas weiter zurück lagen Roman Rees (1/+1:02,8) als 20., Benedikt Doll (3/+1:18,3) als 25. und David Zobel (2/+1:25,3) auf Rang 32. Vor dem Rennen hatten positive Coronatests von drei kanadischen und einem bulgarischen Athleten, sowie unter anderem drei deutschen Technikern für etwas Aufruhr gesorgt.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Kleindienst hoffnungsvoll: "Für die WM stehe ich jeden Tag auf"

Der verletzte Nationalstürmer Tim Kleindienst hat die Nominierung für die Fußball-Weltmeisterschaft noch nicht aufgegeben. "Für die WM stehe ich jeden Tag auf und arbeite am Fortschritt", sagte Kleindienst in der Sport Bild. "Solange mich niemand anruft und mir sagt, dass ich raus bin, wäre es unklug, dieses Ziel zu verwerfen. Die Chance ist nicht groß, aber sie ist auch nicht bei null."

"Nervt maximal": Gwinn hofft auf Einsatz im Saisonendspurt

Die beim Länderspiel gegen Österreich erlittene Schulterverletzung sorgt bei Giulia Gwinn für Unmut. "Es nervt maximal", sagte die Fußball-Nationalspielerin der Sport Bild. Man befinde sich "in den entscheidenden Wochen der Saison. Da will ich jeden Tag dabei sein – und wenn man dann ausgebremst wird, läuft man trotz der bevorstehenden Highlights ehrlicherweise gerade nicht mit der besten Laune durch die Gegend."

Bei der Dankesrede: Teleprompter bringt Nowitzki ins Schwitzen

Dirk Nowitzki hat in seiner langen NBA-Karriere schon viele nervenaufreibende Momente gemeistert, aber die Technik erwischt auch einen Basketball-Superstar manchmal auf dem falschen Fuß. Bei seiner feierlichen Aufnahme in die Hall of Fame des Weltverbandes FIBA wurde es am Dienstagabend im Berliner Kraftwerk plötzlich hektisch, als der Teleprompter für seine Dankesrede versagte.

NHL: Sturm und Peterka gleichen aus

Der frühere Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat sich mit den Boston Bruins nach dem Fehlstart in die NHL-Playoffs eindrucksvoll zurückgemeldet. Spiel zwei der ersten Runde gewannen Sturm und die Bruins in der Nacht zum Mittwoch bei den Buffalo Sabres mit 4:2, in der Best-of-Seven-Serie steht es folglich nun 1:1. Die dritte Partie steigt am Donnerstag (Ortszeit) in Boston.

Textgröße ändern: