The National Times - Biathlet Lesser beendet nach der Saison seine Karriere: "Adios, amigos"

Biathlet Lesser beendet nach der Saison seine Karriere: "Adios, amigos"


Biathlet Lesser beendet nach der Saison seine Karriere: "Adios, amigos"
Biathlet Lesser beendet nach der Saison seine Karriere: "Adios, amigos"

Nach zwölf Jahren im Weltcup ist für Biathlet Erik Lesser nach der Saison Schluss. "Ich habe jetzt das allerletzte Mal meine Reisetasche als aktiver Biathlet gepackt. Für mich war's das. Ich packe jetzt hier meine Sachen zusammen, mache noch drei Weltcups und dann adios amigos muchachos. Reicht für mich", sagte der 33-Jährige vor den Rennen im finnischen Kontiolahti im Podcast "Das Biathlon-Doppelzimmer".

Textgröße ändern:

Damit verzichtet der Thüringer Lesser auch auf die Heim-WM in Oberhof im kommenden Jahr. "Das wäre noch ein Ziel gewesen. Aber das wäre wieder ein Jahr Schinderei, ein Sommer, wo ich mir Gedanken machen muss, reicht's noch, reicht's nicht. Meine Motivation wird immer spärlicher", räumte Lesser im Gespräch mit Kumpel Arnd Peiffer ein.

Lesser wird nach Kontiolahti noch bei den Weltcups in Otepää/Estland (10. bis 13.3.) und in Oslo/Norwegen (17. bis 20.3.) an den Start gehen. Danach will sich der Vater einer Tochter intensiver um die Familie kümmern. "Früher wollte ich immer Familienvater sein. Aber die Zeit, nicht daheim zu sein, das wird immer schwieriger und nimmt mich von Mal zu Mal mehr mit", sagte Lesser.

Lesser hat bislang sechs Weltcupsiege gefeiert, davon zwei in Einzelrennen. Sein größter Triumph war 2015 der Weltmeistertitel in der Verfolgung in Kontiolahti, zudem holte er mit der Staffel WM-Gold. Insgesamt gewann der Athlet vom SV Eintracht Frankenhain sieben WM- und drei Olympia-Medaillen. Die Olympischen Spiele in Peking endeten für Lesser jedoch mit einer Enttäuschung.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"

Ex-Profi Simon Terodde sieht den Fußball-Zweitligisten Schalke 04 aktuell deutlich gefestigter als beim letzten Aufstieg in die Bundesliga vor drei Jahren. Der Sky-Experte nannte in einer Presserunde konkret die "funktionierende Achse", "Top-Trainer Miron Muslić" und "Sensationstransfer Edin Dzeko" als Gründe.

Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit"

Der ehemalige Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann leidet aus der Ferne mit seinem vom Abstieg bedrohten Ex-Verein Tottenham Hotspur mit. "Für mich ist das ein gigantischer Klub. Die Menschen, die dort leben, die leiden im Moment. Die haben Angst, die haben richtig Angst", sagte der 61-Jährige in der Sendung "WM-Fieber: Monica Lierhaus und die Bundestrainer" bei RTL.

Staatsmedien: Iranische Vertreter reisen vor Fifa-Kongress aus Kanada ab

Hochrangige iranische Fußballfunktionäre sind iranischen Staatsmedien zufolge wegen eines Vorfalls bei Einreisekontrollen am internationalen Flughafen von Toronto noch vor Beginn eines Kongresses des Weltfußballverbands Fifa aus Kanada abgereist. Der Präsident des iranischen Fußballverbands (FFIRI), der Generalsekretär und der stellvertretende Generalsekretär "kehrten mit dem ersten Flug in die Türkei zurück, aufgrund des unangemessenen Verhaltens der Einwanderungsbeamten am Flughafen und der Beleidigung eines der ehrenwertesten Organe der iranischen Streitkräfte", berichteten mehrere iranische Medien am Mittwoch, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Remis im Hexenkessel: Arsenal träumt vom Endspiel

Der FC Arsenal hat auch ohne Kai Havertz dem Hexenkessel Metropolitano getrotzt und sich eine solide Ausgangslage im Kampf um das erste Champions-League-Finale seit 20 Jahren erspielt. Der Premier-League-Tabellenführer rang Atlético Madrid im stimmungsvollen Halbfinal-Hinspiel ein 1:1 (1:0) ab und geht mit guten Karten in das entscheidende Duell am kommenden Dienstag in London. Der Traum vom ersten Titel in der Königsklasse lebt für die Gunners.

Textgröße ändern: