The National Times - Verdacht der Untreue: Razzia beim DFB

Verdacht der Untreue: Razzia beim DFB


Verdacht der Untreue: Razzia beim DFB
Verdacht der Untreue: Razzia beim DFB

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird rund eine Woche vor den Präsidentenwahlen am 11. März von einer neuerlichen Razzia der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main erschüttert. Die Behörden durchsuchten am Donnerstag die DFB-Zentrale sowie die Wohnung eines früheren Funktionärs und Geschäftsräume von fünf Unternehmen. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Untreue. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft dem SID.

Textgröße ändern:

Konkret geht es laut der Behörde um einen Vertrag in Höhe von 360.000 Euro, den ein ehemaliger Funktionär im Namen des DFB mit einer Kommunikationsagentur abgeschlossen hat. Es besteht der Verdacht eines sogenannten Scheinvertrags, wonach es für die Zahlung keine Gegenleistung gegeben haben soll. Die Staatsanwaltschaft nannte keine Namen. Zuletzt hatte es in Zusammenhang um den ominösen Vertrag des DFB mit dem ehemaligen Berater Kurt Diekmann schwere Vorwürfe in Richtung des scheidenden Schatzmeisters Stephan Osnabrügge und des Ex-Generalsekretärs Friedrich Curtius gegeben.

In fünf Bundesländern wurden nun Räumlichkeiten durchsucht. In Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Berlin und Bremen waren dabei insgesamt rund 70 Beamte beteiligt.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Nach nur einem WM-Spiel: Tunesiens Nationaltrainer entlassen

Nach der krachenden Niederlage zum WM-Auftakt gegen Schweden ist Sabri Lamouchi seinen Job als Trainer der tunesischen Fußball-Nationalmannschaft los. Dies bestätigte der tunesische Verband (FTF) zwei Tage nach dem ernüchternden 1:5. Als Nachfolger übernimmt Lamouchis französischer Landsmann Hervé Renard.

Wutausbruch von Irans Kapitän: Ein "Desaster"

Spiel vorbei, und sofort wieder raus aus den USA: Die Nationalmannschaft des Iran hat nach dem 2:2 (1:1) gegen Neuseeland in Los Angeles noch am selben Abend wieder die Rückreise ins Trainingscamp im mexikanischen Tijuana antreten müssen. Dabei sei, wie Mannschaftskapitän Mehdi Taremi nach dem Spiel erbost berichtete, für Dienstagvormittag zunächst noch ein Regenerationstraining vorgesehen gewesen, "und erst dann sollten wir nach Tijuana aufbrechen".

American Dreams: Das geschah in der deutschen Nacht

RETTER: Romelu Lukaku hat eine Saison zum Vergessen hinter sich. Ständig verletzt, nur sieben Einsätze für die SSC Neapel, Gesamtspielzeit gerade mal 64 Minuten. Rudi Garcia nahm den 33 Jahre alten Angreifer mit der imposanten Statur eines Türstehers dennoch mit zur WM. "Ohne ihn geht es nicht", sagte Belgiens französischer Nationaltrainer. Das kalkulierte Risiko ging auf: 23 Sekunden nach seiner Einwechslung erzwang Lukaku in Seattle ein Eigentor von Mohamed Hany zum Endstand von 1:1 (0:1).

Remis beim brisanten Auftakt: Iran gleicht zweimal aus

La-Ola-Welle, euphorische Fans - aber kein Traumstart: Irans Fußballer haben sich nach vielen Widerständen und einer komplizierten Vorbereitung zum Start ihrer politisch aufgeladenen WM-Teilnahme einen Punkt erkämpft. Das Team Melli von Trainer Ali Ghalenoei trennte sich in seinem Auftaktspiel vor mitreißender Kulisse in Los Angeles 2:2 (1:1) von Außenseiter Neuseeland.

Textgröße ändern: