The National Times - Düsseldorf stellt Plan für Ticket-Revolution vor

Düsseldorf stellt Plan für Ticket-Revolution vor


Düsseldorf stellt Plan für Ticket-Revolution vor
Düsseldorf stellt Plan für Ticket-Revolution vor / Foto: © SID

Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat seine Pläne für eine Ticket-Revolution im deutschen Profifußball mit großen Worten offiziell vorgestellt. Das Konzept der Rheinländer sieht vor, künftig allen Zuschauerinnen und Zuschauern freien Eintritt zu den Heimspielen des Klubs zu gewähren.

Textgröße ändern:

"Wir öffnen den Fußball für alle. Wir gehen einen komplett neuen Weg", sagte Vorstandschef Alexander Jobst bei der Präsentation des Projekts unter dem Motto "Fortuna für alle" am Mittwoch. Das Ziel sei, "langfristig erstklassigen Fußball in dieser Stadt zu ermöglichen. Deutlich zu machen und eine Antwort zu geben, für was Fortuna steht. Und wir haben das Ziel, den Verein in der Stadt wieder stärker zu verankern."

Zunächst wird das Projekt in einer Pilotphase in der kommenden Saison mit mindestens drei Partien im eigenen Stadion umgesetzt. Schon in der übernächsten Spielzeit, so die Vision, sollen dann alle Heimspiele "gratis" sein. "Wann wir letztendlich 17 Spiele freien Eintritt gewähren, hängt davon ab, wie sich die Dinge entwickeln. Wir haben jetzt ein Fundament gelegt", sagte Finanzvorstand Arnd Hovemann.

Das Ziel sei, allen Fans kostenlosen Eintritt zu ermöglichen, "egal ob Fortuna-Mitglieder, Dauerkarteninhaber, organisierter Support, regelmäßiger Stadionbesucher oder Gästefans", heißt es in einem Schreiben des Klubs an die Sponsoren. Der Plan sieht vor, dass die entgangenen Einnahmen durch Sponsoren aufgefangen werden.

Laut Jobst stehen bislang drei Unternehmen sowie die Initiative Common Goal hinter dem neuen Projekt. Demnach erhält die Fortuna für die nächsten fünf Jahre ein "wirtschaftliches Fundament" in Höhe von rund 45 Millionen Euro. Die künftig über das neue Projekt erzielten Sponsoring-Einnahmen sollen nach einem bestimmten Schlüssel verteilt werden.

Neben Investitionen in den Profikader sollen 20 Prozent in den Nachwuchs und den Frauenfußball fließen. Weitere 20 Prozent sind für die digitale Infrastruktur und die Arena, in der 2024 auch EM-Spiele stattfinden, vorgesehen. Mit zehn Prozent sollen der Breitensport in der Stadt und Nachhaltigkeitsprojekte gefördert werden.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar

Novak Djokovic hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Beim ATP-Turnier in Peking bleibt der 39 Jahre alte Tennisstar auch im gehobenen Alter unbezwingbar. Er besiegte den Australier Alex de Minaur im Finale, baute seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt auf 34 Siege in Folge aus und sicherte sich den siebten Turniererfolg.

Olympia 2036: Sechs Rivalen für München

Die Münchner Olympiabewerbung für die Sommerspiele 2036 konkurriert in der Auswahl des Internationalen Olympischen Komitees mit sechs Kandidaten aus Europa, Asien und Afrika. Am Dienstag nannte das IOC neben Deutschland die Länder Ungarn und die Türkei, Indien und Katar sowie Südkorea und Südafrika als offizielle Bewerber für die Spiele in zwölf Jahren. Alle befänden sich im "Continuous Dialogue" mit dem IOC.

Textgröße ändern: