The National Times - Union macht großen Schitt in Richtung Champions League

Union macht großen Schitt in Richtung Champions League


Union macht großen Schitt in Richtung Champions League
Union macht großen Schitt in Richtung Champions League / Foto: © AFP

Union Berlin klopft immer lauter an die Tür zur Champions League. Die Köpenicker gewannen auch bei Borussia Mönchengladbach völlig verdient mit 1:0 (0:0), festigten Rang drei und gehen mit allerbesten Königsklassen-Karten in die letzten fünf Spieltage der Saison.

Textgröße ändern:

Der starke Sheraldo Becker (60.) erzielte in einer lange Zeit dürftigen Begegnung sein neuntes Saisontor für Union, das eiskalt und abgezockt auftrat. Im noch vor wenigen Jahren völlig utopischen Kampf um die europäische Eliteklasse liegt das Team von Trainer Urs Fischer schon vier Punkte vor Rang fünf.

Seine Elf müsse "ans Limit" gehen, hatte Fischer vor dem Anstoß gesagt. Körperlich war seine Elf dann auch von Beginn an präsent, spielerisch dagegen enttäuschten beide Teams zunächst. Wer wegen der in der Luft hängenden Rauchschwaden der Gladbacher Fanchoreographie das Geschehen nur eingeschränkt verfolgen konnte, verpasste abgesehen von harmlosen Distanzschüssen nichts.

Es dauert fast eine halbe Stunde, bis endlich etwas Tempo in die Partie kam. Davon profitierte vor allem Union, das nun mit scharfen Pässen die Lücken in der Gladbacher Viererkette fand. Folge war die erste nennenswerte Chance des Abends: Ein Abschuss des auffälligen Becker wurde gefährlich abgefälscht, Schlussmann Jonas Omlin war aber zur Stelle (28.).

Gefährlich wurde es bis zur Pause nur noch bei einem Freistoß an der Strafraumgrenze. Gladbach-Torjäger Marcus Thuram war zwar etwas arg freiwillig zu Boden gegangen, Ramy Bensebaini durfte dennoch aus 16 Metern sein Glück versuchen - und scheiterte an der Mauer. Es blieb die "gefährlichste" Szene der seit Wochen auf Rang zehn festgenagelten Borussia im ersten Durchgang.

Nach der Pause trat Union sofort deutlich bissiger auf, besonders Jerome Roussillon machte nun auf der linken Seite viel Dampf. Einziges Manko: Spätestens an der Strafraumgrenze war Endstation, aus der nun deutlichen Überlegenheit machten die Köpenicker viel zu wenig. Von den Gastgebern war indes nichts mehr zu sehen.

Ein starke Aktion führte dann aber doch zur verdienten Union-Führung: Roussillon durfte ungehindert von links flanken, Nico Elvedi ließ Becker entwischen - und der traf mit einer Direktabnahme aus neun Metern platziert ins linke Eck.

P.Barry--TNT

Empfohlen

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Siebter Titel: Djokovic bleibt in Peking unbezwingbar

Novak Djokovic hat seiner beeindruckenden Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Beim ATP-Turnier in Peking bleibt der 39 Jahre alte Tennisstar auch im gehobenen Alter unbezwingbar. Er besiegte den Australier Alex de Minaur im Finale, baute seine historische Serie in der chinesischen Hauptstadt auf 34 Siege in Folge aus und sicherte sich den siebten Turniererfolg.

Olympia 2036: Sechs Rivalen für München

Die Münchner Olympiabewerbung für die Sommerspiele 2036 konkurriert in der Auswahl des Internationalen Olympischen Komitees mit sechs Kandidaten aus Europa, Asien und Afrika. Am Dienstag nannte das IOC neben Deutschland die Länder Ungarn und die Türkei, Indien und Katar sowie Südkorea und Südafrika als offizielle Bewerber für die Spiele in zwölf Jahren. Alle befänden sich im "Continuous Dialogue" mit dem IOC.

Erster Titel seit Februar: Alcaraz jubelt wieder in Tokio

Tennisstar Carlos Alcaraz hat seine lange Leidenszeit endgültig hinter sich gelassen und den ersten ATP-Turniersieg seit knapp acht Monaten gefeiert. Der Spanier schlug im Finale von Tokio den Tschechen Jiri Lehecka und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr. 7:6 (7:4), 6:4 hieß es nach einer intensiven Partie aus Sicht von Alcaraz.

Textgröße ändern: