The National Times - Klopp zu Angriff auf Ukraine: "Krieg eines wirklich bösen Mannes"

Klopp zu Angriff auf Ukraine: "Krieg eines wirklich bösen Mannes"


Klopp zu Angriff auf Ukraine: "Krieg eines wirklich bösen Mannes"
Klopp zu Angriff auf Ukraine: "Krieg eines wirklich bösen Mannes"

Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine scharf verurteilt. "Ich bin 54 Jahre alt, fast 55. Es übersteigt mein Verständnis, wie ein böser Mensch die ganze Welt in so eine Lage bringen kann. Besonders natürlich die Menschen in der Ukraine", sagte Klopp beim norwegischen TV-Sender Viaplay Sport nach dem Sieg im Finale um den englischen Fußball-Ligapokal gegen den FC Chelsea am Sonntagabend.

Textgröße ändern:

Er kenne, sagte Klopp, "viele Ukrainer und auch Russen", doch der Angriff auf die Ukraine sei "der Krieg eines wirklich bösen Mannes", so der Coach mit Bezug auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin: "Wir müssen Solidarität zeigen, echte Solidarität. In dunklen Zeiten brauchst du immer Momente, in denen du an etwas anderes denken kannst. Ich bin froh, dass wir das heute liefern konnten."

Seit Tagen seien Klopp und sein Team "dauernd am Telefon, und wir lesen diese ganzen Sachen. Ehemalige Spieler von mir sind wahrscheinlich jetzt im Krieg", berichtete er und warb erneut um Solidarität: "Es sieht so aus, als ob wir ihn nicht stoppen können. Aber wenigstens können wir ihm mehr Probleme machen, als er erwartet haben mag. Und vielleicht hilft das den Menschen in der Ukraine."

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

3:1-Führung verspielt: Orlando scheitert in Spiel sieben

Ohne den verletzten Basketball-Weltmeister Franz Wagner hat Orlando Magic in der NBA das bittere Aus ereilt. Die Franchise aus Florida vergab in der ersten Playoff-Runde auch ihren dritten Matchball, im entscheidenden Spiel sieben bei den Detroit Pistons setzte es ein 94:116. Nach Wagners Verletzung verlor Orlando damit alle drei Partien, nach einer 3:1-Führung ging die Best-of-seven-Serie noch mit 3:4 verloren.

Double möglich: Inter gewinnt 21. Scudetto

Jubel in Schwarz-Blau: Inter Mailand hat zum 21. Mal die italienische Meisterschaft gewonnen. Die Mannschaft um den Deutschen Yann Bisseck machte den Scudetto am Sonntagabend mit einem 2:0 (1:0) gegen Parma Calcio vorzeitig perfekt. Drei Spieltage vor Schluss sind die Nerazzurri an der Tabellenspitze nicht mehr einzuholen.

Gunst der Stunde genutzt: VfL weg vom direkten Abstiegsplatz

Die Gunst der Stunde zumindest zum Teil genutzt: Nach Monaten der Talfahrt darf sich der VfL Wolfsburg zum ersten Mal wieder verstärkt Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga machen. Die Niedersachsen verpassten zwar den Sieg nach einer Führung, holten am drittletzten Spieltag aber immerhin ein 1:1 (0:0) beim SC Freiburg. Durch das Remis kletterte der VfL nach acht Runden am Stück als Vorletzter vorbei am FC St. Pauli auf den Relegationsrang - punktgleich mit dem letzten Saisongegner aus Hamburg.

"Nur der Anfang": Nächste Sternstunde von Antonelli

Kein Wetterchaos, dafür hochspannende Rennaction - und die nächste Sternstunde des jungen Überfliegers: Kimi Antonelli hat auch den Großen Preis von Miami gewonnen und seine Ambitionen auf den WM-Titel in der Formel 1 eindrucksvoll untermauert. Der italienische Mercedes-Pilot setzte sich am Sonntag in Florida vor Weltmeister Lando Norris im wiedererstarkten McLaren durch, für den Teenager im Silberpfeil war es der dritte Saisonsieg in Serie.

Textgröße ändern: