The National Times - Sane trifft: Bayern gewinnen mit Mühe in Frankfurt

Sane trifft: Bayern gewinnen mit Mühe in Frankfurt


Sane trifft: Bayern gewinnen mit Mühe in Frankfurt
Sane trifft: Bayern gewinnen mit Mühe in Frankfurt

Joker Leroy Sane hat den schwächelnden Rekordmeister Bayern München im Titelrennen in der Spur gehalten. Mit viel Mühe setzten sich die Münchner beim Angstgegner Eintracht Frankfurt mit 1:0 (0:0) durch - offenbarten trotz des Erfolges vor dem Start in die entscheidenden Wochen aber erneut ungewohnte Schwächen.

Textgröße ändern:

Sane (71.) bewahrte die Bayern kurz nach seiner Einwechslung vor dem nächsten Ausrutscher. Damit baute der Tabellenführer den Vorsprung auf Borussia Dortmund zumindest vorerst auf neun Punkte aus. Der BVB kann am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim FC Augsburg allerdings nachziehen.

Wie im Hinspiel, das die Bayern verloren hatten (1:2), tat sich das Starensemble um Weltfußballer Robert Lewandowski erneut lange schwer gegen Frankfurt. Die Eintracht kassierte dagegen die dritte Pleite in Folge und verliert allmählich den Anschluss an die Europacup-Plätze.

Nagelsmann musste seine Mannschaft im Vergleich zum Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth (4:1) erneut umbauen. Neben Torhüter Manuel Neuer, Alphonso Davies, Corentin Tolisso und Leon Goretzka fehlte auch der mit Corona infizierte Thomas Müller. Jamal Musiala rückte in die Startelf, ebenso wie Niklas Süle, Serge Gnabry und Kingsley Coman.

Auch in Frankfurt richteten sich die Blicke auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Eine Gedenkminute wurde eingelegt, zudem spielte Lewandowski, der mit Polens Nationalteam in den WM-Play-offs nicht gegen Russland antreten will, mit einer zusätzlichen Ukraine-Kapitänsbinde.

In einer wilden Anfangsphase starteten die Bayern vor 25.000 Fans druckvoll und kamen durch Benjamin Pavard (4.) und Musiala (10.) gleich zu Chancen. Doch defensiv wackelten die Münchner erneut bedenklich - und hatten Glück, dass Filip Kostic (7.) das Tor knapp verfehlte. Die Konter der Elf von Oliver Glasner bereiteten den Gästen Probleme.

Nagelsmann, der die Bedeutung der kommenden fünf Partien auf dem Weg zu den Saisonzielen betont hatte, sah, dass seine Mannschaft zwar die Kontrolle übernahm, die zündenden Ideen aber fehlten. Nur einmal setzten die Bayern vor dem Wechsel Lewandowski (34.) in Szene.

Nach der Pause erhöhte Bayern zunächst das Tempo. Pavards Kopfball (53.) klärte Evan Ndicka in höchster Not von der Linie, Lewandowski (60.) scheiterte dazu frei vor dem starken Nationaltorhüter Kevin Trapp. Die defensive Anfälligkeit gegen auf Konter lauernde Frankfurter bekamen die Gäste aber weiter nicht in den Griff.

Kostic, Jesper Lindström und BVB-Leihspieler Ansgar Knauff bei seinem Startelf-Debüt sorgten immer wieder für Nadelstiche. Nagelsmann reagierte und brachte Sane für die Schlussphase - mit Erfolg. Der Nationalspieler schlug vier Minuten nach seiner Einwechslung nach schönem Pass von Joshua Kimmich zu.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Krieg im Nahen Osten: Diamond League verschiebt Start in Katar

Der Auftakt der Diamond-League-Saison in Katar ist wegen der unsicheren Lage im Nahen Osten verschoben worden. Das Meeting der weltbesten Leichtathleten in Doha soll statt am 8. Mai erst am 19. Juni stattfinden - sofern es "die Lage zulässt", wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten. Wegen der dann erwarteten Hitze wurde das Event zudem in das Khalifa International Stadium verlegt, dort lassen sich die Temperaturen regulieren.

"Du musst ihn mitnehmen": Rufe nach Neuer-Comeback werden lauter

Nach seinem Gala-Auftritt in der Champions League mehren sich die Rufe nach einem DFB-Comeback von Torhüter Manuel Neuer bei der Fußball-WM. "Es müssen die besten Spieler zur WM, und Manu ist mit Abstand der beste Torhüter der Welt", sagte Neuers früherer Teamkollege und Ex-Weltmeister Benedikt Höwedes dem Nachrichtenportal t-online: Es sei eine Entscheidung des Profis von Bayern München, "die er selbst getroffen und Nachfragen klar dementiert hat, aber aus meiner Sicht musst du ihn mitnehmen".

KSC und Eichner trennen sich im Sommer

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Fußball-Zweitligist Karlsruher SC und Trainer Christian Eichner gehen im Sommer getrennte Wege. Das bestätigte der KSC am Mittwoch. Die Entscheidung sei nach "mehreren intensiven Gesprächen, die in den vergangenen Wochen und Tagen stattgefunden haben", erfolgt.

Neuer-Zukunft: "Haben alle Zeit der Welt"

Nach der dritten Frage zu einer möglichen WM-Teilnahme hielt es Manuel Neuer nicht mehr aus. "Wir brauchen das Thema gar nicht aufmachen. Wo haben wir denn gespielt heute?", sagte der Torhüter des FC Bayern nach seiner überragenden Leistung beim 2:1 (1:0) im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Real Madrid. "Wir reden jetzt nicht über die Nationalmannschaft", betonte er, "ich habe meine Sachen gesagt und konzentriere mich jetzt auf den FC Bayern."

Textgröße ändern: