The National Times - 1:1 beim KSC: Dämpfer für Schalke ohne Gazprom-Trikots

1:1 beim KSC: Dämpfer für Schalke ohne Gazprom-Trikots


1:1 beim KSC: Dämpfer für Schalke ohne Gazprom-Trikots
1:1 beim KSC: Dämpfer für Schalke ohne Gazprom-Trikots

In Traditionstrikots ohne den Namen seines russischen Hauptsponsors Gazprom hat Fußball-Zweitligist Schalke 04 einen Dämpfer für seine Aufstiegshoffnungen erhalten. Die Königsblauen kamen beim Karlsruher SC nach den Turbulenzen um ihren umstrittenen Geldgeber nicht über 1:1 (1:1) hinaus und müssen um ihren Platz in der Spitzengruppe bangen. Der KSC hingegen rangiert nach dem Remis weiterhin nur im Niemandsland der Tabelle.

Textgröße ändern:

Rekordtorjäger Simon Terodde (27.) sorgte vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Wildpark-Stadion nach einem Eckball mit seinem 16. Saisontreffer für die glückliche Gästeführung. Nur sieben Minuten später brachte der Südkoreaner Kyoung-Rok Choi die Badener jedoch wieder ins Spiel zurück.

Die Platzherren agierten mit dem Rückenwind ihrer zwei vorangegangenen Erfolge selbstbewusst und suchten immer wieder Abschlussmöglichkeiten. Die Knappen hingegen hatten einige Probleme bei der Überbrückung des Mittelfeldes. Folgerichtig traf Terodde nur nach einem Standard und profitierte dabei von eklatanten Stellungsfehlern seiner Bewacher.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Karlsruhe die tonangebende Mannschaft. Das Team von KSC-Coach Christian Eichner schnürte die Knappen phasenweise in ihrer Hälfte regelrecht ein. Schalkes Entlastungsangriffe waren zu selten und unstrukturiert, um Gefahr vor dem Gehäuse der Gastgeber heraufbeschwören zu können.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

Zurückhaltung bei der FIFA? Neuendorf weist Kritik zurück

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat Kritik an seiner Zurückhaltung auf dem sportpolitischen Parkett im Umfeld der Fußball-WM zurückgewiesen. Man könne "sicher sein, dass ich mich dieser Themen annehme", sagte der 64-Jährige am Freitag (Ortszeit) in New York. Er verwies aber darauf, dass es "Fingerspitzengefühl und Diplomatie" brauche: "Es hilft nicht, wenn ich alles, was ich weiß, auf den Markt trage."

Mit Schlager und Lunchpaketen: DFB-Team sponsert Fanbusse

Launige Schlagermusik, leckere Lunchpakete - und Busfahrer im DFB-Dress: Gut 600 deutsche Fans kommen im Rahmen des letzten Gruppenspiels auf besonders komfortable Weise ins MetLife Stadium in New Jersey. Auf Initiative des Mannschaftsrates um Kapitän Joshua Kimmich werden bei der Partie gegen Ecuador am 25. Juni (22.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) acht gecharterte Busse die ausgewählten Mitglieder des Fanclubs Nationalmannschaft zur Arena im Osten von New York fahren und später auch wieder zurückbringen.

"Die Mannschaft brennt": Völler glaubt an guten Auftakt

Die deutsche Nationalmannschaft sehnt ihren ersten Anpfiff bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada herbei. "Man hofft natürlich, dass es irgendwann losgeht. Die Mannschaft brennt. Wir werden am Sonntag ein richtig gutes Spiel zeigen, davon bin ich überzeugt", kündigte DFB-Sportdirektor Rudi Völler vor der Partie gegen Curacao (19.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) an: "Wir wollen die Menschen mitnehmen, hier in den USA, aber auch zu Hause in Deutschland."

Ohne verletzten Davies: Kanada rettet spätes Remis

Oh Mann, Kanada! Ohne den verletzten Superstar Alphonso Davies von Bayern München hat der Co-Gastgeber nur haarscharf einen Albtraum-Start in die Fußball-Weltmeisterschaft verhindert. Gegen Italien-Schreck Bosnien-Herzegowina um Torjäger Edin Dzeko retteten die Nordamerikaner in ihrem Auftaktspiel am Freitag in Toronto spät ein 1:1 (0:1). Das Warten auf den Debüt-Erfolg bei einer WM geht weiter, doch ein Punkt der Moral ist gewonnen.

Textgröße ändern: