The National Times - Times: UEFA vor Trennung von Großsponsor Gazprom

Times: UEFA vor Trennung von Großsponsor Gazprom


Times: UEFA vor Trennung von Großsponsor Gazprom
Times: UEFA vor Trennung von Großsponsor Gazprom

Die europäische Fußball-Union UEFA steht offenbar vor einer Trennung von Großsponsor Gazprom. Nach Informationen der englischen Times wird bereits an einer Auflösung des noch bis 2024 laufenden Vertrags gearbeitet. Mit einer endgültigen Entscheidung, so das Blatt, sei sehr bald zu rechnen.

Textgröße ändern:

Die UEFA dementierte den Bericht auf SID-Anfrage nicht, teilte lediglich mit: "Weitere Sitzungen des Exekutiv-Komitees werden in Kürze stattfinden", bei diesen würden "zusätzliche Angelegenheiten" behandelt.

Die Scheidung der UEFA vom russischen Gasgiganten wäre die bislang einschneidendste Reaktion auf den Überfall russischer Truppen auf das Nachbarland Ukraine. Die seit zehn Jahren bestehende Zusammenarbeit war erst 2021 um weitere drei Jahre verlängert worden, die EM-Endrunde 2024 in Deutschland eingeschlossen.

Schätzungen zufolge kassierte die UEFA bislang zwischen 40 und 48 Millionen Euro pro Jahr von Gazprom. Sollte es zu einer raschen Trennung kommen, wäre der Konzern ab März auch bei den Spielen in den europäischen Pokalwettbewerben nicht mehr präsent.

Bereits am Freitag hatte die UEFA das für den 28. Mai angesetzte Endspiel in der Champions League von St. Petersburg in das Stade de France in Paris verlegt. Spartak Moskau, Gegner von RB Leipzig im Achtelfinale der Europa League, muss sein "Heimspiel" zudem auf neutralem Platz austragen.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Nach Kreislaufproblemen: Karetsas vor Comeback

Konstantinos Karetsas steht nach seinen Kreislaufproblemen vor seinem Comeback bei Borussia Dortmund. "Morgen wird er, wenn nichts passiert, den Weg nach Stuttgart mit uns zusammen antreten", sagte Trainer Niko Kovac vor dem Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) beim VfB.

Klopp erklärt Verzicht auf Sané und Co.: "Nicht Fuß gefasst"

44 Profis, darunter 16 ohne Länderspiel - aber kein Platz für Deniz Undav oder Leroy Sané? Jürgen Klopp musste sich erklären. Und der neue Bundestrainer hatte gute Argumente für den Verzicht auf den ein oder anderen altgedienten Star bei seinem Neustart mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

FC Bayern: Gnabry soll Comeback feiern

Serge Gnabry steht passend zu seiner Nominierung für die Nationalmannschaft vor seinem Comeback beim FC Bayern. Der 31 Jahre alte Angreifer, der sein letztes Pflichtspiel am 15. April in der Champions League gegen Real Madrid bestritten hat, soll am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga gegen Union Berlin zum Einsatz kommen.

Sportökonom Maennig: "Werden uns etwas Neues ausdenken müssen"

Sportökonom Wolfgang Maennig (66) fordert für den Fall einer erfolgreichen Olympiabewerbung radikale Maßnahmen im deutschen Sport. "Holen wir die Spiele, werden wir uns für unseren Spitzensport etwas Neues ausdenken müssen, viel konsequenter als bisher", sagt der Ruder-Olympiasieger von 1988 im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Textgröße ändern: