The National Times - Müller: "Ein Signal an uns selbst"

Müller: "Ein Signal an uns selbst"


Müller: "Ein Signal an uns selbst"
Müller: "Ein Signal an uns selbst" / Foto: © FIRO/SID

Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hat von seinen Stars nach der Machtdemonstration gegen Union Berlin mehr Konstanz für die Wochen der Wahrheit gefordert. "Jetzt können wir uns solche Patzer wie in Gladbach nicht mehr erlauben. Wir müssen die Spannung hochhalten", sagte Kahn nach dem beeindruckenden 3:0 (3:0) im Top-Duell gegen Union.

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Auch Routinier Thomas Müller warnte vor zu viel Euphorie. Es sei nur ein "erster Schritt" gewesen, "ein Signal an uns selbst". Man dürfe "nicht den Fehler machen, da zu viel hineinzuinterpretieren. Wir müssen in der Spur bleiben und in den nächsten Wochen liefern – und das alle drei Tage. Jetzt geht es weiter", sagte Müller. Alle müssten dabei auch im Sinne der Mannschaft "Entscheidungen schlucken, auch wenn sie hart sind".

Die Bayern verteidigten durch den Erfolg die Tabellenführung vor den punktgleichen Dortmundern. Es spreche "sehr viel dafür", dass die Borussia der größte Bayern-Rivale sei, so Kahn. Der BVB sei "sehr gut drauf. Die haben in diesem Jahr alle Spiele gewonnen. Wir sind gewarnt."

Kahn vertraut aber nach einem unruhigen Jahresstart der Münchner vor den wegweisenden Spielen, unter anderem im Achtelfinale der Champions League gegen Paris St. Germain am 8. März, auf das berühmte Mia san mia: "Jetzt kommt eine Entscheidung nach der anderen. Der FC Bayern war in solchen Momenten immer besonders gut. Das wollen wir auch bleiben."

Dass es zuletzt beim Rekordmeister einige Störfeuer gegeben habe, findet der Bayern-Boss "gar nicht so schlecht". Zu viel Harmonie sei "nicht das Beste". Auch die enge Konstellation in der Tabelle sieht Kahn positiv: "Es erhöht die Spannung, wenn du in allen Wettbewerben fighten musst."

Präsident Herbert Hainer zeigte sich nach dem verdienten Erfolg gegen überforderte Unioner ohnehin "absolut zuversichtlich für Paris. Wenn man sieht, was noch von der Bank kommt, da können sich andere die Finger danach abschlecken", sagte Hainer. Unter anderem feierte bei den Bayern Superstar Sadio Mane nach Operation und monatelanger Pause sein Comeback. Er habe den Fußball "vermisst. Ich bin sehr glücklich", sagte der Senegalese.

F.Morgan--TNT

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