The National Times - Nagelsmann gelobt Besserung

Nagelsmann gelobt Besserung


Nagelsmann gelobt Besserung
Nagelsmann gelobt Besserung / Foto: © SID

Trainer Julian Nagelsmann von Bayern München gelobt nach seiner verbalen Entgleisung Besserung. "Emotionen gehören dazu, aber sowas nicht, das sollte man nicht sagen", betonte der Coach am Freitag: "Ich muss mich in gewissen Situationen zügeln und meine Emotionen in andere Bahnen lenken." Es sei sein Ziel, bis Saisonende keine weitere Gelbe Karte zu sehen, um einer Sperre zu entgehen.

Textgröße ändern:

Nagelsmann war für seine abfälligen Äußerungen in Richtung des Schiedsrichtergespanns um Tobias Welz (Wiesbaden) nach dem Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach (2:3) eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro aufgebrummt worden. Die Strafe, die er keinesfalls als "milde" erachte, ärgere ihn, sagte der 35-Jährige, "aber ich habe sie akzeptiert, weil es ein Fehler war, das gestehe ich auch ein".

Es sei allerdings "Blödsinn" zu behaupten, er habe Welz und Co. "bewusst" attackiert. "Ich mache nicht auf Abteilung Attacke - ich bin so. Wenn ich nicht gewinne, werde ich emotional."

Nagelsmann kündigte an, dass er im Topspiel gegen Union Berlin (17.30 Uhr/DAZN) wieder von Beginn an auf seine "Vertrauensperson" Thomas Müller setzen werde. Sadio Mane sei nach überstandener Verletzung "ein Kandidat" für den Kader.

Außerdem bestätigte Nagelsmann einen Bericht der Bild-Zeitung, wonach Leroy Sane vor dem Gladbach-Spiel die Bus-Abfahrt verpasst hatte und im Privatwagen zum Abflug der Mannschaft nachkommen musste. "Alles andere besprechen wir intern", sagte er.

Wohl auch wegen der neuerlichen Schlagzeilen meinte Nagelsmann: "Die Ruhe suche ich noch, die habe ich nicht gefunden." Gegen Union seien "wir alle in der Pflicht. Die Formel ist so einfach wie komplex: Wenn du gewinnst, ist Ruhe - wenn nicht, ist keine Ruhe. Also sollten wir gewinnen."

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale

Novak Djokovic hat nach einer Disqualifikation von Gegner Daniil Medwedew seine beeindruckende Siegesserie beim ATP-Turnier in Peking fortgesetzt. Djokovic lag im zweiten Satz mit 7:5, 5:3 in Führung und bereits klar auf Finalkurs, als Medwedew für einen Eklat sorgte. Der Russe schlug frustriert einen Ball in Richtung des Publikums, traf damit einen Zuschauer im Gesicht und wurde schließlich disqualifiziert.

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner

US-Open-Sieger Alexander Zverev hat auf der Jagd nach dem ersten Platz in der Tennis-Weltrangliste einen Dämpfer kassiert, die Erfüllung seines Traums aber noch immer vor Augen. In der aktuellen Weltrangliste vom Montag kommt Zverev auf 9720 Punkte - von Jannik Sinner (11.000 Punkte) trennen ihn damit noch 1280 Zähler. Durch das Viertelfinalaus gegen Novak Djokovic in Peking verpasste es Zverev, sich noch näher an den italienischen Branchenführer heranzupirschen.

Textgröße ändern: