The National Times - Handballer vor Frankreich-Spiel: "Es geht jetzt um alles"

Handballer vor Frankreich-Spiel: "Es geht jetzt um alles"


Handballer vor Frankreich-Spiel: "Es geht jetzt um alles"
Handballer vor Frankreich-Spiel: "Es geht jetzt um alles" / Foto: © FIRO/SID

Noch in den Katakomben der Spodek Arena in Kattowitz wich bei Deutschlands Handballern der Frust. Je größer der Abstand zum ersten WM-Dämpfer gegen Norwegen wurde, desto stärker kehrte die Zuversicht zurück. "Es wird sehr schnell gehen, das Spiel abzuhaken", sagte Torhüter Andreas Wolff nach der ersten WM-Niederlage. "Das Spiel hatte nicht die höchste Priorität. Die hat die Partie gegen Frankreich. Da können wir aus dem Turnier ein absolut großartiges werden lassen."

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Im Duell mit dem Olympiasieger und Rekordweltmeister muss sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF) in Danzig allerdings steigern. Beim 26:28 zum Hauptrundenabschluss gegen die mitfavorisierten Skandinavier fehlte es der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) an Effizienz und Durchsetzungsvermögen, auch die Abwehr wirkte nicht so sattelfest wie zuletzt.

"Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken und irgendwas schlecht reden, was vielleicht gar nicht so schlecht ist. Es gibt manchmal Tage, da verlierst du diese Spiele", sagte Wolff. Auch Spielmacher Juri Knorr, mit acht Toren einmal mehr bester DHB-Werfer, lenkte den Fokus auf das Positive: "Wir nehmen viel mit – vor allem die Erkenntnis, dass wir Norwegen schlagen konnten, obwohl wir nicht unser bestes Spiel gemacht haben."

Im Rahmen eines wichtigen Turniers traf Deutschland zuletzt bei den Olympischen Sommerspielen 2021 auf die Franzosen, damals unterlag das Gislason-Team in Tokio knapp 29:30. Das jüngste Match gegen das Starensemble um Nikola Karabatic stieg vor rund einem Jahr in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Wetzlar, Deutschland gewann knapp mit 35:34.

Am Dienstagvormittag wird das deutsche Team seine Zelte in Kattowitz abbrechen und von Krakau aus nach Danzig fliegen. Trotz dem Ende der Siegesserie - alle fünf vorherigen Partien hatte Deutschland überzeugend gewonnen - ist der Optimismus im DHB-Lager weiter groß.

"Es wird jeder total heiß sein. Wir wollen zeigen, dass wir besser spielen können als wir heute gezeigt haben", sagte Kapitän Johannes Golla, seine Augen leuchteten: "Es geht jetzt um alles. Es ist schön für uns, auf dieser Bühne zu zeigen, zu was wir zu leisten imstande sind."

F.Hughes--TNT

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