The National Times - Skispringen: Eisenbichler überrascht als Dritter in Sapporo

Skispringen: Eisenbichler überrascht als Dritter in Sapporo


Skispringen: Eisenbichler überrascht als Dritter in Sapporo
Skispringen: Eisenbichler überrascht als Dritter in Sapporo / Foto: © SID

Skispringer Markus Eisenbichler ist im japanischen Sapporo überraschend auf das Treppchen geflogen. Der sechsmalige Weltmeister, der am Samstag noch den zweiten Durchgang verpasst hatte, landete beim erneuten Sieg des Lokalmatadoren Ryoyu Kobayashi auf Rang drei. Für den 31-Jährigen war es der erste Podestplatz seit März 2022.

Textgröße ändern:

"Ich bin wirklich glücklich über meine Sprünge und das Ergebnis heute. Es ist eine Weile her, dass ich auf dem Podium stehen konnte", sagte Eisenbichler. Für die DSV-Adler war es erst das zweite Podest des WM-Winters, Karl Geiger war Anfang Dezember in Titisee-Neustadt ebenfalls Dritter geworden.

Eisenbichler lag nach einem Sprung auf 140,5 m zur Halbzeit auf Rang sieben, ehe er im zweiten Durchgang mit 139,5 m eine Aufholjagd startete. "Ich hoffe, ich kann in den kommenden Wochen weitere Schritte in diese Richtung machen", sagt der Bayer, der bei der Vierschanzentournee noch dreimal den zweiten Durchgang verpasst hatte.

In Japan war es diesmal Geiger, der auf Rang 34 vorzeitig seine Sachen packen musste und seine Reihe enttäuschender Ergebnisse fortsetzte. Andreas Wellinger, in den ersten beiden Sapporo-Wettkämpfen als Achter und Siebter jeweils bester Deutscher, wurde diesmal Zwölfter.

Nicht zu schlagen war wie schon am Freitag der Japaner Kobayashi. Mit 141,0 und 143,0 Metern holte der Olympiasieger vor Tournee-Champion Halvor Egner Granerud seinen zweiten Saisonsieg. Skisprung-Oldie Noriaki Kasai (50), der am Freitag und Samstag bei seinem Weltcup-Comeback nach drei Jahren in der Qualifikation gescheitert war, war nicht mehr am Start.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Klopp plant mit deutlich kleinerem Kader

Bundestrainer Jürgen Klopp plant nach seinem außergewöhnlichen XXL-Kader mit einem deutlich kleineren Aufgebot für die beiden Länderspiele im November. "Wir werden nicht zwei verschiedene Spiele mit zwei verschiedenen Mannschaften machen", sagte Klopp nach dem 0:0 in Thessaloniki gegen Griechenland mit Blick auf die Partien in Serbien (13. November) und drei Tage später gegen die Niederlande.

Derry Scherhant: "Gänsehaut" und ein Blick zurück

Nach seinem quirlig-wuseligen Auftritt in Saloniki wurde der bärenstarke Derry Scherhant ganz weich - und er sah die Zeit für einen Blick zurück gekommen. "Wenn ich überlege, wo ich vor fünf oder sechs Jahren war, dass ich nicht im Leistungszentrum war. Dass ich jetzt für die Nationalmannschaft spielen darf - Gänsehaut", sagte der überzeugende Linksaußen vom SC Freiburg nach seinem zweiten Länderspiel: "Das bedeutet mir wirklich alles."

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

Textgröße ändern: