The National Times - Torloses Remis bei Klopp-Jubiläum - Mudryk gibt Debüt

Torloses Remis bei Klopp-Jubiläum - Mudryk gibt Debüt


Torloses Remis bei Klopp-Jubiläum - Mudryk gibt Debüt
Torloses Remis bei Klopp-Jubiläum - Mudryk gibt Debüt / Foto: © SID

Teammanager Jürgen Klopp hat mit dem FC Liverpool zu seinem besonderen Jubiläum einen Sieg verpasst. In seinem 1000. Spiel als Trainer musste sich der 55-Jährige mit einem 0:0 gegen den FC Chelsea in der englischen Fußball-Premier-League zufrieden geben. Für die Blues kam 100-Millionen-Mann Michailo Mudryk erstmals zum Einsatz. Beide Mannschaften stecken mit je 29 Zählern weiter im Tabellenmittelfeld der Premier League fest.

Textgröße ändern:

Klopp hatte 2001 für den FSV Mainz 05 sein Trainer-Debüt gegeben, anschließend ging es über Borussia Dortmund nach Liverpool. 1000 Spiele seien eine "verrückte Zahl", hatte Klopp im Vorfeld gesagt. Es sei der "beste Job der Welt" betonte er: "Ich fühle mich gesegnet, es ist keine Sekunde langweilig."

Langweilig wurde es auch an der Anfield Road nicht. So sorgte Kai Havertz gleich zu Beginn für eine Schrecksekunde aufseiten der Reds. Der deutsche Nationalspieler traf in der 3. Spielminute aus kurzer Distanz für die Blues, der Ball war nach einem Pfostentreffer von Thiago Silva zurückgeprallt. Das Tor zählte aufgrund einer Abseitsposition jedoch nicht.

Liverpool wurde kurz vor der Halbzeit aktiver und übte auch nach der Pause weiter Druck aus. Chelsea-Teammanager Graham Potter reagierte und wechselte Mudryk ein (55.), den der Klub für bis zu 100 Millionen Euro von Schachtjar Donezk geholt hatte. Der Ukrainer rückte wenig später gleich in den Fokus und sorgte mehrmals für gefährliche Situationen vor dem Tor der Reds, eine Entscheidung konnte aber auch er nicht erzwingen.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Klopp plant mit deutlich kleinerem Kader

Bundestrainer Jürgen Klopp plant nach seinem außergewöhnlichen XXL-Kader mit einem deutlich kleineren Aufgebot für die beiden Länderspiele im November. "Wir werden nicht zwei verschiedene Spiele mit zwei verschiedenen Mannschaften machen", sagte Klopp nach dem 0:0 in Thessaloniki gegen Griechenland mit Blick auf die Partien in Serbien (13. November) und drei Tage später gegen die Niederlande.

Derry Scherhant: "Gänsehaut" und ein Blick zurück

Nach seinem quirlig-wuseligen Auftritt in Saloniki wurde der bärenstarke Derry Scherhant ganz weich - und er sah die Zeit für einen Blick zurück gekommen. "Wenn ich überlege, wo ich vor fünf oder sechs Jahren war, dass ich nicht im Leistungszentrum war. Dass ich jetzt für die Nationalmannschaft spielen darf - Gänsehaut", sagte der überzeugende Linksaußen vom SC Freiburg nach seinem zweiten Länderspiel: "Das bedeutet mir wirklich alles."

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

Textgröße ändern: