The National Times - Frankreich erstes Hauptrunden-Team

Frankreich erstes Hauptrunden-Team


Frankreich erstes Hauptrunden-Team
Frankreich erstes Hauptrunden-Team / Foto: © SID

Mitfavorit Frankreich ist als erste Mannschaft bei der Handball-Weltmeisterschaft in Polen und Schweden in die Hauptrunde eingezogen. Gegen den krassen Außenseiter Saudi-Arabien ließ der Rekordweltmeister beim 41:23 (24:14) in Kattowitz nichts anbrennen und wird somit zur Hauptrunde nach Krakau reisen.

Textgröße ändern:

Bester Werfer für die französische Auswahl war Yanis Lenne mit acht Treffern. Superstar Nikola Karabatic kam nach seinem torlosen Auftritt gegen Polen auf ein Tor. Dika Mem, erfolgreichster Werfer der Auftaktpartie, wurde bereits von Trainer Guillaume Gille geschont. Für Saudi-Arabien waren Abdullah Al-Abbas und Mahdi Al-Salem mit jeweils fünf Toren die erfolgreichsten Werfer.

Brasilien, beste Mannschaft Südamerikas, hatte im Duell mit Uruguay in Gruppe C nach der Auftaktpleite gegen Europameister Schweden wenig Mühe. Der 35:24 (19:10)-Erfolg bringt die Brasilianer in eine gute Ausgangslage vor dem finalen Gruppenspiel gegen Kap Verde. Der Brasilianer Rudolph Hackbarth (7) war bester Werfer der Partie, bei Uruguay brachte es Giovanni Capello auf fünf Treffer.

Auch Montenegro und Portugal konnten ihre Niederlagen aus dem ersten Spiel ausgleichen. Gegen den Iran (34:31) meldete Montenegro sich in Gruppe A zurück, die hinter Favorit Spanien offen ist. Portugal löste nach der Niederlage gegen Polen die Pflichtaufgabe in Gruppe D gegen Südkorea mit 32:24 (15:12).

Am Mittwoch hatte Olympiasieger Frankreich bereits Co-Gastgeber Polen im Eröffnungsspiel (26:24) geschlagen und hat somit einen der ersten drei Plätze für die Teilnahme an der Hauptrunde in der Gruppe B sicher. Zum Vorrunden-Abschluss treffen die Franzosen am Montag (18.00 Uhr) auf Slowenien.

Lewis--TNT

Empfohlen

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.

Golla reagiert auf Wechsel-Diskussion: "Nicht 'nur' Heimweh"

Nach den Diskussionen über eine schnelle Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt hat sich DHB-Kapitän Johannes Golla erstmals öffentlich zu seinem Wechselwunsch zu Wort gemeldet. "Menschen, die mich gut kennen, haben längst gesehen, dass es mittlerweile nicht mehr 'nur' Heimweh ist, sondern meine mentale Gesundheit ernsthaft gefährdet ist", schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Er sei sich "im Klaren darüber, dass die Entscheidung für den Vertrag in Melsungen verfrüht war."

Textgröße ändern: