The National Times - Rallye Dakar: Gottschalk Gesamtzweiter - Zuschauer stirbt

Rallye Dakar: Gottschalk Gesamtzweiter - Zuschauer stirbt


Rallye Dakar: Gottschalk Gesamtzweiter - Zuschauer stirbt
Rallye Dakar: Gottschalk Gesamtzweiter - Zuschauer stirbt / Foto: © SID

Der deutsche Beifahrer Timo Gottschalk (Berlin) und sein brasilianischer Pilot Lucas Moraes liegen bei der 45. Rallye Dakar in Saudi-Arabien weiter auf Podestkurs. Auf der neunten Etappe von Riad nach Haradh belegte das Toyota-Duo beim Tagessieg von Sebastien Loeb (Frankreich/Prodrive) den zehnten Rang und schob sich in der Gesamtwertung damit auf Rang zwei vor.

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Am Abend gaben die Organisatoren den ersten Todesfall der diesjährigen Dakar bekannt. Ein italienischer Tourist, der sich hinter einer Düne befunden habe, sei von einem teilnehmenden Fahrzeug erfasst worden. Die Person sei während des Rettungstransports im Hubschrauber verstorben. Veranstalter ASO kündigte eine Untersuchung des Unfalls an. Seit 1979 sind mehr als 70 Menschen, neben Teilnehmenden auch einige Fans und Journalisten, bei der traditionsreichen Rallye ums Leben gekommen.

Der spanische Altmeister Carlos Sainz gab unterdessen nach einem weiteren schweren Unfall auf. Der dreimalige Sieger und sein Co-Pilot Lucas Cruz hatten sich nur fünf Kilometer nach dem Start mit ihrem Audi überschlagen. Schon am Freitag war das Duo verunglückt, dabei wurde das linke Vorderrad des Wagens abgerissen.

Zunächst war es unklar, ob Sainz das Rennen fortsetzen kann. Der Spanier hatte laut Organisatoren versuchen wollen, "die Sonderprüfung erneut zu starten, gab aber schließlich auf, da er immer noch unter Brustschmerzen auf der rechten Seite" leide. Der Vater des Formel-1-Piloten Carlos Sainz junior gewann die Dakar 2010, 2018 und 2020.

Es sei eine "sehr harte Prüfung" gewesen, sagte Gottschalk. Bereits kurz nach dem Start habe er Sainz gesehen, der sich überschlagen hatte. "Wir haben beschlossen, es auf dieser Prüfung sachte angehen zu lassen. Wir waren heute sehr geduldig, haben ein paar Autos an uns vorbeiziehen lassen", erklärte der 48-Jährige: "Wir haben ein Auge auf die Gesamtwertung, nicht auf Tagesplatzierungen. Das Auto ist in einem super Zustand. Das ist wichtig."

In der Gesamtwertung beträgt der Rückstand auf den führenden Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah (Katar/Toyota) 1:21,57 Stunden. Auf Rang drei folgt mit rund 22 Minuten Abstand zu Gottschalk und Moraes Tagessieger Loeb.

S.Collins--TNT

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