The National Times - Ski Alpin: Shiffrin stellt Siegrekord im Weltcup ein

Ski Alpin: Shiffrin stellt Siegrekord im Weltcup ein


Ski Alpin: Shiffrin stellt Siegrekord im Weltcup ein
Ski Alpin: Shiffrin stellt Siegrekord im Weltcup ein / Foto: © SID

Ausnahmeerscheinung Mikaela Shiffrin hat den Rekord für die meisten Siege einer Skirennläuferin im Weltcup eingestellt. Beim zweiten Riesenslalom im slowenischen Kranjska Gora fuhr die immer noch erst 27 Jahre alte Amerikanerin zum 82. Mal auf Platz eins - sie zog dadurch mit ihrer ehemaligen Teamkollegin Lindsey Vonn gleich. Mehr Siege im Weltcup hat nur der legendäre Schwede Ingemar Stenmark: Er gewann 86 Mal, ausschließlich im Riesenslalom (46) und Slalom (40).

Textgröße ändern:

"Ich habe Flecken im Gesicht, ich war glaub ich noch nie so nervös wie heute, und ich weiß gar nicht warum", sagte die vom Rekord sichtlich berührte Shiffrin und ergänzte dann mit erkennbarer Erleichterung: "Ich wollte einfach nur gut Ski fahren - und ich habe es geschafft." Es sei ihr allerdings gar nicht um die 82 gegangen, bekannte sie anschließend im ZDF, dennoch: "82 Siege sind unbeschreiblich."

Im ersten Riesenslalom in Kranjska Gora hatte die Überfliegerin am Samstag noch Platz sechs belegt, am Sonntag gewann sie überlegen vor Federica Brignone aus Italien (+0,77 Sekunden) und Weltmeisterin Lara Gut-Behrami (+0,97). Im Ziel schrie Gesamtweltcupsiegerin Shiffrin ihre Freude über den zugleich schon siebten Erfolg in dieser Saison mit einem lauten "Yeeesss" heraus.

Zur Einstellung der Bestmarke von Vonn benötigte Shiffrin, die am 11. März 2011 im Weltcup debütierte, lediglich 233 Rennen. In Kranjska Gora stand die beste Skirennläuferin der Geschichte außerdem zum 129. Mal auf dem Siegerpodest. Die zweimalige Olympiasiegerin und sechsfache Weltmeisterin ist die einzige, die Wettbewerbe in sechs Disziplinen gewann, die meisten davon im Slalom (51). Niemand hat mehr Siege in einer Disziplin als die Ausnahmeerscheinung.

Den neuen Rekord bei den Frauen wird Shiffrin wohl spätestens am letzten Januar-Wochenende beim Riesenslalom und Slalom im tschechischen Spindleruv Mlyn (Spindlermühle) aufstellen. Zuvor werden in St. Anton/Österreich und Cortina d'Ampezzo/Italien insgesamt zwei Abfahrten und drei Super-G gefahren - auch in diesen beiden Disziplinen hat die Alleskönnerin allerdings schon Rennen gewonnen.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.

Golla reagiert auf Wechsel-Diskussion: "Nicht 'nur' Heimweh"

Nach den Diskussionen über eine schnelle Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt hat sich DHB-Kapitän Johannes Golla erstmals öffentlich zu seinem Wechselwunsch zu Wort gemeldet. "Menschen, die mich gut kennen, haben längst gesehen, dass es mittlerweile nicht mehr 'nur' Heimweh ist, sondern meine mentale Gesundheit ernsthaft gefährdet ist", schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Er sei sich "im Klaren darüber, dass die Entscheidung für den Vertrag in Melsungen verfrüht war."

Textgröße ändern: