The National Times - Bob: Angeschlagener Friedrich nur Sechster - Lochner gewinnt

Bob: Angeschlagener Friedrich nur Sechster - Lochner gewinnt


Bob: Angeschlagener Friedrich nur Sechster - Lochner gewinnt
Bob: Angeschlagener Friedrich nur Sechster - Lochner gewinnt / Foto: © SID

Erneuter Fehlstart ins neue Jahr: Wie schon 2022 hat Bob-Dominator Francesco Friedrich im ersten Weltcup-Rennen des Jahres das Podium klar verpasst - mehr Sorgen bereitet ihm allerdings eine kürzlich erlittene Muskelverletzung. Beim erneuten Sieg seines Teamkollegen Johannes Lochner fuhr der Oberbärenburger im Zweier-Rennen von Winterberg nur auf Rang sechs. Für den Stuttgarter Lochner ist es der zweite Triumph in Folge, in drei Wochen bereits steht die WM in St. Moritz an.

Textgröße ändern:

"Ich habe mich vor genau neun Tagen beim Sprinttraining verletzt", sagte Friedrich, "es gilt jetzt, Schadensbegrenzung zu betreiben und aufzupassen, dass es nicht schlimmer wird." Cheftrainer Rene Spies sprach von einem "Muskelfaserriss im Adduktorenbereich, das wird ein Drahtseilakt, das mit viel Physiotherapie durchzubringen."

Schon beim Jahresabschluss in Lake Placid/USA hatte Doppel-Olympiasieger Friedrich seinen Teamkollegen Lochner nicht besiegt, dort war er als Zweiter noch auf das Treppchen gefahren. Das gelang ihm im Sauerland nicht.

Auf der Strecke, auf der der 32-Jährige zuvor vier der letzten fünf Rennen im Zweier gewann, standen letztlich neben Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer noch Michael Vogt (Schweiz) und Brad Hall (Großbritannien) auf dem Podest. Christoph Hafer (Bad Feilnbach) lag zunächst auf Rang zwei, wurde letztlich aber nur Vierter.

Zuletzt hatte Friedrich die Top-3 vor knapp einem Jahr in Sigulda verpasst, dort aber am nächsten Tag das zweite Rennen gewonnen. Sein Rückstand auf den späteren Sieger hatte am Samstag schon nach dem ersten Lauf 0,32 Sekunden betragen.

Am Sonntag (14.30 Uhr) gibt es mit dem Rennen im Viererbob für den fünfmaligen Gesamtweltcup-Sieger Friedrich die Chance, seine drei Rennen andauernde "Durststrecke" zu beenden. In Lake Placid hatte er sich nach dem zweiten Platz im Zweier- auch im Viererschlitten dem Briten Hall mit 0,01 Sekunden geschlagen geben müssen.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.

Golla reagiert auf Wechsel-Diskussion: "Nicht 'nur' Heimweh"

Nach den Diskussionen über eine schnelle Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt hat sich DHB-Kapitän Johannes Golla erstmals öffentlich zu seinem Wechselwunsch zu Wort gemeldet. "Menschen, die mich gut kennen, haben längst gesehen, dass es mittlerweile nicht mehr 'nur' Heimweh ist, sondern meine mentale Gesundheit ernsthaft gefährdet ist", schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Er sei sich "im Klaren darüber, dass die Entscheidung für den Vertrag in Melsungen verfrüht war."

Textgröße ändern: