The National Times - Bielefeld stürzt Union Berlin in eine Krise

Bielefeld stürzt Union Berlin in eine Krise


Bielefeld stürzt Union Berlin in eine Krise
Bielefeld stürzt Union Berlin in eine Krise

Der 1. FC Union Berlin hat auch im dritten Spiel nach Max Kruse nicht zurück in die Erfolgsspur gefunden. Die Eisernen unterlagen am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga auch bei Abstiegskandidat Arminia Bielefeld mit 0:1 (0:0) und warten nun seit drei Spielen zumindest auf einen Punkt. Zudem sind die Berliner nun schon seit 276 Minuten ohne eigenen Treffer - letzter Bundesliga-Torschütze ist weiterhin Kruse.

Textgröße ändern:

Vor 10.000 Zuschauern brachte Masaya Okugawa die Bielefelder in Führung (53.). Bielefeld gelang mit seinem zweiten Heimsieg ein kleiner Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Unter der Woche hatte sich Union-Trainer Urs Fischer vor allem mit der Torflaute seiner Mannschaft beschäftigt. "Es wurde daran gearbeitet, logisch", sagte Fischer nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg und Tor: "Aber das bekommst du auf Knopfdruck nicht hin, das kannst du auch nicht erzwingen."

Dafür veränderte Fischer seine Startformation auf drei Positionen. Für den gelbgesperrten Robin Knoche, der erstmals seit Sommer 2020 nicht in der Startelf der Berliner stand, rückte Dominique Heintz in die Anfangsformation. Außerdem begannen Rani Khedira und Julian Reyerson für Christopher Trimmel und Levin Öztunali (beide Bank).

Doch zunächst übernahmen die Bielefelder das Kommando und hatten die erste gute Chance im Spiel. Patrick Wimmer traf mit seinem abgefälschten Schuss jedoch nur den Pfosten (11.). Die Berliner brauchten eine gute Viertelstunde, um erstmals halbwegs gefährlich vor dem Tor der Ostwestfalen aufzutauchen. Sheraldo Becker konnte einen individuellen Fehler nicht ausnutzen (15.).

Auch in der Folge fanden die Köpenicker, die es häufig mit langen und hohen Bällen versuchten, nicht richtig ins Spiel und standen zu oft zu weit weg von ihren Gegenspielern. In der 36. Spielminute verpasste dann Khedira aus rund zehn Metern die Führung in einer weitgehend ereignisarmen ersten Hälfte. Sechs Minuten später verfehlte Winter-Neuzugang Sven Michel gegen die hochstehenden Bielefelder nach einem Konter ebenfalls nur knapp.

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Berliner zwar wacher, doch Bielefeld gelang der Führungstreffer. Nach einem feinen Pass des starken Wimmer vollendete Okugawa mit seinem achten Saisontreffer (53.). Union blieb im weiteren Verlauf aber weiter gefährlich, scheiterte jedoch mehrfach an Bielefelds Schlussmann Stefan Ortega.

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Lehrstunde in Straßburg: Mainz verpasst Halbfinal-Einzug

Aus der Traum: Das Mainzer Märchen in Europa hat ein ganz bitteres Ende genommen. Das Team von Urs Fischer verlor das Viertelfinal-Rückspiel bei Racing Straßburg verdient mit 0:4 (0:2) und verpasste damit trotz des 2:0-Erfolgs im Hinspiel den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Zum ersten Mal überhaupt hätte der FSV ein internationales Halbfinale erreichen können, in der Conference League gibt es auch bei der fünften Austragung keinen deutschen Sieger.

Freiburger Fiesta in Spanien: SC erstmals im Halbfinale

Freiburger Fiesta in Spanien: Der bärenstarke SC Freiburg hat mit dem ersten Einzug in ein Europacup-Halbfinale den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Die beeindruckenden Breisgauer gewannen im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League 3:1 (2:0) bei Celta Vigo. Im Hinspiel hatte sich der SC mit 3:0 durchgesetzt.

Handball-EM: DHB-Frauen gehen Topteams aus dem Weg

Deutschlands Handballerinnen haben bei der Europameisterschaft am Jahresende (3. bis 20. Dezember) in Polen, Tschechien, Rumänien, der Türkei und der Slowakei eine machbare Gruppe und eine günstige mögliche Reiseroute erwischt. Die WM-Zweiten von Bundestrainer Markus Gaugisch, die bei der vergangenen EM 2024 nur Siebte wurden, treffen in Gruppe F auf Schweden, Co-Gastgeber Slowakei und Serbien. Spielort ist die slowakische Hauptstadt Bratislava. Das ergab die Auslosung am Donnerstag.

Wechsel perfekt: Satou Sabally geht zu New York Liberty

Starspielerin Satou Sabally kehrt in ihre Geburtsstadt zurück und läuft künftig in der Basketball-Profiliga WNBA für New York Liberty auf. Wie der Klub am Donnerstag bekannt gab, hat die deutsche Nationalspielerin einen mehrjährigen Vertrag im Big Apple unterschrieben. Zuletzt hatte ihr Agent Zack Miller dem Sender ESPN bereits die Einigung bestätigt.

Textgröße ändern: