The National Times - Die Tournee-Führenden nach Innsbruck: 23 von 25 kamen durch

Die Tournee-Führenden nach Innsbruck: 23 von 25 kamen durch


Die Tournee-Führenden nach Innsbruck: 23 von 25 kamen durch
Die Tournee-Führenden nach Innsbruck: 23 von 25 kamen durch / Foto: © SID

Dem norwegischen Spitzenreiter Halvor Egner Granerud ist der Sieg bei der 71. Vierschanzentournee zumindest rein statistisch kaum mehr zu nehmen. Seit der Tournee 1997/98 lagen von 25 Gesamtführenden nach dem dritten Springen 23 schließlich auch in der Endabrechnung in vorne. Bei den vergangenen 23 Auflagen verspielte nur der Norweger Daniel Andre Tande (2016/17) seinen Vorsprung und wurde Dritter.

Textgröße ändern:

Vor Tande gaben zuletzt die Japaner Kazuyoshi Funaki (1994/95) und Noriaki Kasai (1998/99) ihre Führung nach Innsbruck bzw. nach dem Wettbewerb im Ausweichort Bischofshofen noch aus der Hand und landeten jeweils auf Platz zwei. Letzter deutscher Gesamtführender nach drei Springen war Sven Hannawald 2001/02, der dann auch in Bischofshofen Tages- und Gesamtsieger wurde.

Die Führenden nach drei Springen seit 1997/98 und ihre Endplatzierung bei der Vierschanzentournee (zusammengestellt vom SID):

Saison Führender Endplatzierung

1997/98 Kazuyoshi Funaki (Japan) Sieger

1998/99 Noriaki Kasai (Japan) 2.

1999/00 Andreas Widhölzl (Österreich) Sieger

2000/01 Adam Malysz (Polen) Sieger

2001/02 Sven Hannawald (Hinterzarten) Sieger

2002/03 Janne Ahonen (Finnland) Sieger

2003/04 Sigurd Pettersen (Norwegen) Sieger

2004/05 Janne Ahonen (Finnland) Sieger

2005/06 Jakub Janda (Tschechien) Sieger (mit Janne Ahonen)

2006/07 Anders Jacobsen (Norwegen) Sieger

2007/08 Janne Ahonen (Finnland)* Sieger

2008/09 Wolfgang Loitzl (Österreich) Sieger

2009/10 Andreas Kofler (Österreich) Sieger

2010/11 Thomas Morgenstern (Österreich) Sieger

2011/12 Gregor Schlierenzauer (Österreich) Sieger

2012/13 Gregor Schlierenzauer (Österreich) Sieger

2013/14 Thomas Diethart (Österreich) Sieger

2014/15 Stefan Kraft (Österreich) Sieger

2015/16 Peter Prevc (Slowenien) Sieger

2016/17 Daniel Andre Tande (Norwegen) 3.

2017/18 Kamil Stoch (Polen) Sieger

2018/19 Ryoyu Kobayashi (Japan) Sieger

2019/20 Dawid Kubacki (Polen) Sieger

2020/21 Kamil Stoch (Polen) Sieger

2021/22 Ryoyu Kobayashi (Japan)* Sieger

2022/23 Halvor Egner Granerud (Norwegen) ?

*nach wetterbedingter Absage in Innsbruck Springen drei und vier in Bischofshofen

M.Davis--TNT

Empfohlen

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.

Golla reagiert auf Wechsel-Diskussion: "Nicht 'nur' Heimweh"

Nach den Diskussionen über eine schnelle Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt hat sich DHB-Kapitän Johannes Golla erstmals öffentlich zu seinem Wechselwunsch zu Wort gemeldet. "Menschen, die mich gut kennen, haben längst gesehen, dass es mittlerweile nicht mehr 'nur' Heimweh ist, sondern meine mentale Gesundheit ernsthaft gefährdet ist", schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Er sei sich "im Klaren darüber, dass die Entscheidung für den Vertrag in Melsungen verfrüht war."

Rad-EM: Evenepoel gewinnt Straßenrennen, Herzog auf Rang sieben

Remco Evenepoel hat sich in Abwesenheit von Superstar und Titelverteidiger Tadej Pocacar erstmals zum Straßen-Europameister gekrönt. Bei den Titelkämpfen in Slowenien setzte sich der Belgier im Fotofinish vor dem Italiener Giulio Ciccone durch. Bronze ging an Christian Scaroni (Italien/+0:59), Emil Herzog fuhr überraschend als bester Deutscher auf Platz sieben (+1:16).

Textgröße ändern: