The National Times - Pechstein läuft im Massenstart-Finale auf Platz neun

Pechstein läuft im Massenstart-Finale auf Platz neun


Pechstein läuft im Massenstart-Finale auf Platz neun
Pechstein läuft im Massenstart-Finale auf Platz neun

Claudia Pechstein hat ihre achten Olympischen Winterspiele mit einem Erfolg beendet. Drei Tage vor ihrem 50. Geburtstag erreichte die fünfmalige Olympiasiegerin als einzige deutsche Starterin das Finale des Massenstarts und belegte dort einen achtbaren neunten Rang. Michelle Uhrig (Berlin) und Felix Rijhnen (Darmstadt) waren im Halbfinale ausgeschieden.

Textgröße ändern:

Ihre dritte Goldmedaille in Peking bejubelte Irene Schouten aus den Niederlanden. Nach den Siegen über 3000 m und 5000 m verwies Schouten am Samstag Ivanie Blondin (Kanada) und Francesca Lollobrigida (Italien) auf die Plätze.

Bei den Männern siegte Top-Favorit Bart Swings vor den Südkoreanern Chung Jae Won und Lee Seung Hoon. Es war die erst zweite belgische Goldmedaille bei Winterspielen und die erste seit 74 Jahren.

Pechstein hatte bereits nach dem Halbfinale gejubelt, das sie als Siebte beendete und damit ins Finale einzog. Im Medaillenlauf gewann die Berlinerin den letzten Zwischensprint und verdiente sich dadurch die Top-10-Platzierung. Der Massenstart war ihr insgesamt 21. olympischer Wettkampf.

Die nächste Enttäuschung für die kriselnde Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) ist trotz Pechsteins Achtungserfolg besiegelt. Zum dritten Mal nach 2014 und 2018 blieb der einst ruhmreiche Verband ohne Medaille. Für das beste Ergebnis sorgte Langstreckler Patrick Beckert mit Platz sieben über 10.000 m. Die einzige qualifizierte Shorttrackerin Anna Seidel schied nach einem Sturz im 1500-m-Viertelfinale aus.

L.Graham--TNT

Empfohlen

Kurz vor Playoff-Start: Draisaitl zurück auf dem Eis

Der deutsche Eishockeystar Leon Draisaitl ist kurz vor dem Start der NHL-Playoffs wieder ins Training der Edmonton Oilers eingestiegen. Ob der Torjäger nach längerer Verletzungspause rechtzeitig zur heißen Saisonphase einsatzbereit ist, bleibt unklar. "Ich weiß es nicht, wir werden sehen", sagte der Kölner in einer Medienrunde: "Wir gehen es Spiel für Spiel und Tag für Tag an, hoffentlich klappt es."

WNBA-Draft: Bühner als Nummer 17 nach Portland

Deutschlands Shootingstar Frieda Bühner ist ihrem Traum vom Sprung in die nordamerikanische Basketball-Profiliga WNBA einen großen Schritt näher gekommen. Beim Draft in New York wurde die 21-Jährige in der Nacht zu Dienstag an Position 17 von der neuen Franchise Portland Fire ausgewählt und könnte beim US-Team aus Oregon an der Seite ihrer Nationalmannschaftskollegin Luisa Geiselsöder spielen.

Gwinn über WM-Quali: "Die eigene Identität stärken"

Aus Sicht von Kapitänin Giulia Gwinn sind die Spiele der WM-Qualifikation auch bedeutsam für die Entwicklung des Fußball-Nationalteams. "Diese Erfahrungen sind wertvoll, um auf unserem Weg den nächsten Schritt zu gehen. Die WM 2027 ist nicht mehr so weit weg", sagte die Abwehrspielerin von Bayern München im RND-Interview: "Also ist die Phase in der Qualifikation jetzt wichtig, um die eigene Identität, das eigene Selbstverständnis zu stärken."

Reiter erwartet "steinigen" Weg zurück an die Weltspitze

Bundestrainer Tobias Reiter sieht den fehlenden Glauben an die eigene Stärke als "größte Baustelle" der deutschen Biathleten. "Ich war überrascht, wie schlecht das Selbstvertrauen war", sagte der 40-Jährige nach seiner ersten kompletten Saison als Männer-Coach im Podcast "Extrarunde". Bei seinem Amtsantritt im März 2025 sei "absolut kein Selbstvertrauen dagewesen. An den Trainingstagen zu den Wettkämpfen hin wurde von Tag zu Tag die Qualität schlechter, weil die Angst vorm Wettkampf wieder größer wurde. Da war ich enorm überrascht und habe versucht sehr viel zu intervenieren."

Textgröße ändern: