The National Times - "Gebot der Vernunft": ISU will über höheres Mindestalter abstimmen

"Gebot der Vernunft": ISU will über höheres Mindestalter abstimmen


"Gebot der Vernunft": ISU will über höheres Mindestalter abstimmen
"Gebot der Vernunft": ISU will über höheres Mindestalter abstimmen

Als Reaktion auf die menschliche und sportliche Tragödie um die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa will der Eislauf-Weltverband ISU auf seinem Jahreskongress im Juni in Phuket/Thailand über die Erhöhung des Mindeststartalters von 15 auf 17 Jahre abstimmen lassen. Dies bestätigte die ISU der französischen Nachrichtenagentur AFP.

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Die unter Dopingverdacht stehende 15 Jahre alte Walijewa durfte nur unter Vorbehalt am olympischen Einzelwettbewerb der Frauen in Peking teilnehmen. Sie ging als Führende in die Kür-Entscheidung, konnte dort jedoch dem Druck nicht standhalten und fiel auf Rang vier zurück. Wegen ihres reservierten Verhaltens gegenüber der Europameisterin war Trainerin Eteri Tutberidse ins Kreuzfeuer der Kritik geraten.

Die Vorlage würde eine Zweidrittel-Mehrheit auf dem Kongress benötigen, um rechtswirksam zu werden. "Die Zeit ist reif für einen solchen Antrag. Das ist ein Gebot der Vernunft", sagte dazu Reinhard Ketterer, Vizepräsident Sport in der Deutschen Eislauf-Union (DEU), dem SID.

F.Jackson--TNT

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Musiala trainiert individuell beim FC Bayern

WM-Hoffnungsträger Jamal Musiala ist nach seiner kurzen Zwangspause wieder ins Training bei Bayern München eingestiegen. Der 23-Jährige habe "erstmals nach einer Schmerzreaktion am im Sommer verletzten, linken Sprunggelenk" wieder auf dem Rasen trainiert, teilte der Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mit. Musiala, der wegen der körperlichen Beschwerden von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht für die ersten Länderspiele des WM-Jahres nominiert worden war, habe "am Vormittag eine individuelle Einheit mit Ball auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße" absolviert.

Beben bei Audi: Hülkenberg erfuhr es von seiner Mutter

Als erste Gerüchte über das Audi-Beben auftauchten, war auch Nico Hülkenberg schnell informiert. Und konnte sich dabei auf seine Mutter verlassen. "Ich saß im Simulator an dem Tag", erzählte Hülkenberg über die vergangene Woche, als der plötzliche Abschied von Teamchef Jonathan Wheatley bekannt wurde. "Zwischen zwei Fahrten habe ich auf das Handy geschaut - und meine Mutter hatte mir einen News-Artikel geschickt", sagte der Deutsche lachend.

DFB-Elf: Abschlusstraining mit komplettem Kader

Julian Nagelsmann kann zum Auftakt des WM-Jahres nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der Bundestrainer versammelte beim Abschlusstraining für das Länderspiel am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Basel gegen die Schweiz alle seiner noch 25 Spieler auf dem Platz. Auch der zuletzt angeschlagene Frankfurter Nathaniel Brown war dabei, übte aber noch leicht eingeschränkt.

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