The National Times - "Nie gesagt, dass ich aufhöre": Hamilton ist zurück im silbernen Mercedes

"Nie gesagt, dass ich aufhöre": Hamilton ist zurück im silbernen Mercedes


"Nie gesagt, dass ich aufhöre": Hamilton ist zurück im silbernen Mercedes
"Nie gesagt, dass ich aufhöre": Hamilton ist zurück im silbernen Mercedes

Lewis Hamilton ist zurück - und hat gleich seinen neuen, silbernen Dienstwagen mitgebracht. Der Formel-1-Rekordweltmeister nahm am Freitag an der Vorstellung des Mercedes W13 für die anstehende Saison teil, rund vier Wochen vor dem Grand Prix in Bahrain zerstreute er damit auch die letzten Zweifel an der Fortsetzung seiner Karriere.

Textgröße ändern:

"Ich habe nie gesagt, dass ich aufhöre, ich liebe ja das, was ich hier tue", sagte Hamilton in seinem ersten öffentlichen Auftritt mit dem Team seit der Niederlage im WM-Finale 2021 gegen Max Verstappen: "Es war offensichtlich eine schwierige Phase, und ich brauchte Zeit, um einen Schritt zurückzugehen, Zeit mit der Familie. Dann kam aber der Punkt, an dem ich neu angreifen wollte."

Red-Bull-Pilot Verstappen hatte beim letzten Rennen der vergangenen Saison nur aufgrund einer ungewöhnlichen Regelauslegung der Rennleitung die Chance auf einen Angriff in der letzten Runde bekommen - und diese genutzt.

Der Niederländer krönte sich erstmals zum Weltmeister, Hamilton ging leer aus und zog sich anschließend eine ganze Weile aus der Öffentlichkeit zurück. Dies schürte Spekulationen um ein abruptes Ende seiner Karriere.

Als Reaktion auf die Geschehnisse des Saisonfinales nahm der Weltverband FIA erst am Donnerstag dieser Woche einschneidende Veränderungen vor. Der umstrittene Renndirektor Michael Masi verlor seinen Posten, zudem werden die künftigen Renndirektoren von einer zentralen Kommandozentrale ähnlich dem Video-Assistenten im Fußball unterstützt.

Ohnehin wird in der Formel 1 vieles anders sein, das veränderte Reglement greift zur neuen Saison: Die Teams mussten komplett neue Autos entwerfen.

"So eine Regel-Änderung habe ich noch nicht erlebt", sagte Hamilton: "Das ist vielleicht die aufregendste Zeit meiner Karriere, es ist wie mein erstes Jahr." Anders als in den vergangenen Jahren, als Mercedes ein schwarzes Auto ins Rennen schickte, geht der W13 wieder mit silberner Lackierung auf die Strecke.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Helm-Causa: IOC gewährt im Fall Heraskewytsch keine Ausnahme

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat im Grundsatzkonflikt um den Helm des ukrainischen Skeletonpiloten Wladyslaw Heraskewytsch auf seine Regeln verwiesen und damit eine klare Grenze gezogen. Die Konsequenz ist damit eindeutig: Trägt der 27-Jährige den speziellen Kopfschutz, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind, auch im ersten Wertungsdurchgang am Donnerstag (9.30 Uhr/ZDF und Eurosport), ist eine Disqualifikation unumgänglich.

"Nervt schon": Ricken zur BVB-Kritik

Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken richtet nach dem besten Rückrundenstart aller Bundesligisten deutliche Worte an die Kritiker seines Klubs: "Das nervt manchmal schon", sagte der 49-Jährige im Interview mit RTL/ntv: "Wenn ich mal ein Jahr zurückschaue, am 21. Spieltag der letzten Saison waren wir 25 Punkte hinter den Bayern, aktuell sind es sechs. Wer diese Entwicklung nicht sieht, der will sie auch nicht sehen." Diejenigen scheinen den Fußball "nicht ganz zu verstehen" und sollten "vielleicht auch mal ein bisschen stiller sein", fügte Ricken hinzu.

Kombination: Geiger nach gutem Sprung im Medaillenrennen

Der zweimalige Kombinations-Olympiasieger Vinzenz Geiger ist gut in den Wettkampf von der Normalschanze gestartet und kämpft in Val di Fiemme um eine Medaille. Der Oberstdorfer flog in Predazzo auf 98,0 m und geht nur 29 Sekunden nach dem führenden Esten Kristjan Ilves als Achter in den schweren 10-km-Skilanglauf ab 13.45 Uhr (ARD und Eurosport) in Lago di Tesero.

Sport Bild: Schlotterbeck-Entscheidung im März

Beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund rückt eine Entscheidung über die Zukunft von Nationalspieler Nico Schlotterbeck offenbar näher. Wie die Sport Bild berichtet, soll der Verteidiger den Entschluss hinsichtlich seines nächsten Karriereschritts rund um die Länderspielpause im März treffen. Idealerweise soll dies geschehen, bevor Schlotterbeck zur Nationalmannschaft reist.

Textgröße ändern: