The National Times - Erstmals seit 2010: Biathlon-Männer ohne Olympia-Medaille

Erstmals seit 2010: Biathlon-Männer ohne Olympia-Medaille


Erstmals seit 2010: Biathlon-Männer ohne Olympia-Medaille
Erstmals seit 2010: Biathlon-Männer ohne Olympia-Medaille

Für die deutschen Biathleten enden erstmals seit 2010 Olympische Winterspiele ohne Medaille. Im abschließenden Massenstart über 15 km leistete sich Benedikt Doll bei äußerst schwierigen Windverhältnissen sechs Strafrunden und war als Achter bester Deutscher. Der Rückstand auf den Norweger Johannes Thingnes Bö (4 Strafrunden), der seine vierte Goldmedaille im sechsten Rennen gewann, betrug 2:31,4 Minuten. Silber ging an den Schweden Martin Ponsiluoma (2) vor Vetle Sjastad Christiansen (Norwegen/3).

Textgröße ändern:

Zwei Medaillen pro Geschlecht hatten sich die Verantwortlichen des Deutschen Skiverbandes (DSV) vor der Peking-Reise gewünscht. Die Frauen erfüllten diese Vorgabe mit Einzel-Gold von Denise Herrmann und Bronze durch die Staffel.

Bö wandelt indes auf den Spuren seines berühmten Landsmannes Ole Einar Björndalen, der 2002 in Salt Lake City viermal Gold in damals sogar nur vier Wettbewerben gewonnen hatte. Der 28 Jahre alte Bö ging in Peking nur in der Verfolgung leer aus, im Einzel gewann er Bronze.

Auch die Frauen waren zuvor am Freitag im Massenstart ohne Medaille geblieben, Franziska Preuß wurde als beste Deutsche Achte. Am Sonntag steht für das Biathlon-Team die Heimreise nach Deutschland auf dem Programm.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Argentiniens Spieler sorgen mit Falkland-Botschaft nach WM-Halbfinalsieg für Ärger

Nach ihrem Sieg über England im WM-Halbfinale haben die argentinischen Spieler mit einer politischen Botschaft zu den umstrittenen Falkland-Inseln für Ärger gesorgt. "Las Malvinas son argentinas" ("Die Malwinen sind argentinisch"), stand auf dem Transparent, das einige der Spieler am Mittwoch kurz nach Abpfiff bei der Feier ihres 2:1-Siegs im Stadion in Atlanta entrollten. Die Geste könnte nun den Fußballweltverband Fifa auf den Plan rufen, da politische Botschaften durch Spieler und Offizielle verboten sind.

Sportmediziner über WM-Halbzeitshow: "Nicht unproblematisch"

Madonna, Shakira, Justin Bieber - das Line-up für die erste Halbzeitshow in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft beim Finale in New Jersey könnte prominenter kaum sein. Doch während am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) die größten Popstars der Welt auf dem Platz für Stimmung sorgen, müssen sich die Spanier und Argentinier in den Katakomben auf eine deutlich längere Halbzeitpause einstellen. Das sei "nicht unproblematisch", betont Sportmediziner Hans-Georg Predel.

Kane über weitere WM: "Vier Jahre sind eine lange Zeit"

Ein neuer Titelangriff mit 36? Englands Stürmerstar Harry Kane hat offen gelassen, ob er 2030 mit den Three Lions noch einmal nach dem WM-Triumph jagt. "Vier Jahre sind natürlich eine lange Zeit, ich werde 33 im Sommer. Aber man sieht es bei Leo (Messi, Anm. d. Red), er performt immer noch auf dem höchsten Level. Ich möchte solchen Dingen daher niemals Grenzen setzen", sagte Kane nach dem bitteren Halbfinal-Aus gegen Argentinien (1:2) in Atlanta. Messi ist bereits 39.

Kanter brennt auf neue Sprint-Chance

Max Kanter richtete den Blick schnell nach vorne. Die fehlende Abstimmung und letztlich unglückliche Positionierung im chaotischen Massensprint der 11. Tour-Etappe in Nevers ließ den deutschen Radprofi nicht verzagen. Auf der kommenden Etappe nach Chalon-sur-Saone, das wusste Kanter schließlich ganz genau, "gibt es noch einmal eine Möglichkeit".

Textgröße ändern: